Virtualisierung ready to use mit BX 900er und BX 400er Maschinen

Hybride Cloud-Insel all inclusive – von Fujitsu

06.09.2011 | Autor / Redakteur: Andreas Beuthner / Ulrike Ostler

Alles drin, alles dran: Primenergy BX 400 und BX 900, Bild: Fujitsu
Alles drin, alles dran: Primenergy BX 400 und BX 900, Bild: Fujitsu

Fujitsu will dem Midmarket das Cloud Computing mit einem Datacenter-in-a-Box schmackhaft machen. Wer sein Rechenzentrum weiterhin selbst bewirtschaften will, kann kompakte Blade-Server im Private- oder Hybrid-Betrieb einsetzen und nach Bedarf die Zugbrücken zum weltweiten Public Cloud Portal des Herstellers runterlassen.

Fujitsu hat seine Cloud-Strategie für Datacenter auf verschiedene Beschaffungsmodelle bei den Anwenderfirmen ausgerichtet. Neben Public Cloud Services über weltweit verstreute Fujitsu-Rechenzentren zielen die Dynamic Cloud Infrastructures auch auf lokale IT-Umgebungen, die mit Cloud-Erweiterungen und passender Hardware die Betriebskosten ihrer IT senken oder einfach die Kontrolle über ihre Datenbestände in eigener Regie beibehalten wollen.

Mischung nach eigenem Rezept

Entgegen dem häufig propagierten Bruch mit dem herkömmlichen Client-Server-Paradigma und dessen Verlagerung in globale Netzwerke zählt das eigene Server-Zentrum gemischt mit Cloud-basierten Strukturen keineswegs zu den Auslaufmodellen. Laut IDC-Report „Transformation der Unternehmens-IT 2011“ fühlen sich vor allem auf Datensicherheit bedachte Unternehmen von einem geschlossenen oder hybriden Cloud-Konzept angezogen.

Für Lynn Thorenz, Director Research & Consulting bei IDC in Frankfurt gibt es einen erkennbaren Trend in Richtung hybride IT-Umgebungen in den Unternehmen, die lediglich „Teile ihrer IT in die Cloud verlagern oder eine Mischung aus Private und Public Cloud nutzen“.

Allerdings verschieben sich im Datacenter die Gewichte, vor allem bei weniger kapitalstarken, mittelständischen Unternehmen zu einer Cloud-Strategie der kleinen Schritte. Das bedeutet Konsolidierung im Rechenzentrum auf Basis von Virtualisierung und Aufbau einer Private Cloud mit dem Anspruch einer standardisierten IT-Umgebung inklusive flexibler und einfach zu beherrschender Technik sowie ausreichender Rechenzentrumssicherheit.

Fujitsu greift diese Erkenntnis auf und sieht in der interoperablen Gestaltung von IT-Systemen mit Ready-to-Use-Lösungen den Kern eines firmeninternen Cloud-Szenarien. Richard McCormack, Senior Vice President Enterprise Systems bei Fujitsu, umschreibt das so: „Wir haben mit unseren Dynamic Infrastructure Blocks die Hard- und Softwarebasis für den Eintritt in die Private und Hybrid-Cloud gelegt.“

Rechnen mit der Slot-Machine

Hauptakteure in diesem Szenario sind auf der Hardware-Seite die Blade-Server Primergy BX400 und, für größere Installationen, Primergy BX900 sowie eine vorkonfigurierte und vorgetestete Kombination von Server-, Storage- und Connection Blades. In das BX-Chassis passen dazu bis zu vier redundante Stromversorgungs- und Lüftermodule.

Bei Blade-Server handelt es sich um platzsparende Einschub-Systeme mit mehreren austauschbaren Rechnereinheiten. Daraus ergibt sich ein Konsolidierungsvorteil, denn die einzelnen modularen Komponenten lassen sich einfach auswechseln und mit anderer Konfiguration oder neuem Softwarestack wieder einbauen.

„In einem Gehäuse lässt sich die komplette Infrastruktur für eine Private oder Hybrid Cloud unterbringen“, sagt Michael Homborg, Senior Business Developer, Fujitsu Product Sales Group

weiter mit: Box mit Cloud-Spezifikation

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