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Möglichkeiten und Grenzen des Hybrid Cloud Computing

Hybrid Cloud: Das Beste aus zwei Welten

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Ökonomische Details der Cloud

Wirtschaftlich gesehen benötigt die Etablierung einer Cloud-InfrastrukturCAPEX (Capital Expenditure), sprich: Investitionen in Betriebsmittel wie Hardware, Software, Dienstleistungen, Anwendungen, Lizenzen, Prozesse, Netzwerkkonnektivität. Dies umfasst alle benötigten Planungs-und Investitionssicherheiten. Dabei spielt die Zeit eine entscheidende Rolle, weil sie für die umsichtige Planung wichtig ist und weil der Zeitfaktor die Suche einer perfekten Lösung beeinträchtigen kann.

Um eine perfekte Lösung zu finden, dauert es oft zu lange, aber umgekehrt kostet es bei einer falschen Lösung eine beträchtliche Summe, da diese korrigiert werden muss. Der Zeitfaktor spielt im umgekehrten Sinne auch eine wichtige Rolle bei der Konnektivität, die Standorte mit guter Konnektivität und besonders niedrigen Latenzen benötigt, um eine nahtlose und zuverlässige Integration von Anwendungen und Services zu garantieren.

Die Bereitstellung von Cloud Services erfordert zudem einen Serviceorientierten Architekturansatz. Bei heterogenen Systemen bietet eine Plattform die Möglichkeit zur Orchestrierung und zum Monitoring. Beides ist für die interne und externe Cloud-Umgebung unerlässlich. Mit dieser Zukunftsperspektive werden aus IT-Führungskräften Vermittler. Die Herausforderung besteht also darin, das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Cloud-basierten Diensten, der internen IT und Serviceanfragen mit der am besten geeigneten Dienstleistung zu verbinden.

Möglichkeiten und Grenzen der Hybrid Cloud

Peter Knapp ist seit 2002 Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH. Er hatte zuvor unter anderem die Position Domain Partner Central Europe und Benelux bei Cambridge Technology Partners inne. Er leitete bei Oracle die Bereiche Data Warehousing und Business Intelligence sowie Consulting. Knapp war außerdem Verantwortlicher für das Nordeuropageschäft bei KANA.Knapp ist Diplom-Kaufmann (Universität Frankfurt). Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Frankfurter Volksbank eG sowie in mehreren Beiräten im Raum Frankfurt. Knapp sitzt im Ausschuss Informationswirtschaft der IHK Frankfurt sowie im DIHK-Ausschuss Telekommunikation und neue Dienste und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Vereins Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.
Peter Knapp ist seit 2002 Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH. Er hatte zuvor unter anderem die Position Domain Partner Central Europe und Benelux bei Cambridge Technology Partners inne. Er leitete bei Oracle die Bereiche Data Warehousing und Business Intelligence sowie Consulting. Knapp war außerdem Verantwortlicher für das Nordeuropageschäft bei KANA.Knapp ist Diplom-Kaufmann (Universität Frankfurt). Er ist Mitglied im Aufsichtsrat der Frankfurter Volksbank eG sowie in mehreren Beiräten im Raum Frankfurt. Knapp sitzt im Ausschuss Informationswirtschaft der IHK Frankfurt sowie im DIHK-Ausschuss Telekommunikation und neue Dienste und ist Gründer und Vorstandsvorsitzender des Vereins Digital Hub FrankfurtRheinMain e.V.
(Bild: Interxion)
Die Cloud bietet Systemintegratoren (SI) eine große Chance von der servicegetriebenen Infrastruktur auf ihre eigene zu wechseln und somit die Attraktivität für den Kunden zu steigern. Da die Kunden den Weg von CAPEX zu OPEX (Operational expenditure) über ihre IT-Budgets suchen, nutzen SIs die Cloud-Umgebungen, um ihre Beziehungen mit bestehenden Kunden zu verbessern und neue Märkte zu erschließen.

Denn die nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen erfordert einen kühnen Ansatz. Unternehmen wie Apple, Amazon und Netflix wandeln ihre Geschäftsmodelle seit einem Jahrzehnt regelmäßig. Seitdem passen sich Plattenläden, Buchhandlungen und Videotheken, die den Trend erkannt haben, konstant an.

Cloud Computing gibt den SIs jetzt die gleiche Gelegenheit, ihr Geschäftsmodell zu verändern und ihr Geschäft anzupassen. Während andere ihre IT-Infrastruktur ausbauen, können Sls ihr Potenzial durch die vorhandenen Erfahrungen aus der Integration von unterschiedlichen Systemen schöpfen und liefern damit ein anpassungsfähiges Cloud-Modell, mit dem Unternehmen nahtlos in der Cloud wachsen können. Insbesondere mit Hybrid Cloud-Modellen hält man sich trotz begrenzter Investitionen alle Wachstumsmöglichkeiten offen

Der Autor:

Peter Knapp ist Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH.

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