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100-GbE-Ports für jährlichen Datenverkehr von 15 Petabyte Hunderstes Brocade-Blade für CERN

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Das CERN hat das hundertste 2-Port-Blade von Brocade in Betrieb genommen. Das soll Anforderungen einer datenintensiven 100-GbE-Netzwerkumgebung meistern.

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Beim CERN wurde das hundertste Brocade 100 GbE Blade implementiert.
Beim CERN wurde das hundertste Brocade 100 GbE Blade implementiert.

Das als CERN bekannte Forschungszentrum für Teilchenphysik kämpft mit einem jährlichen Netzwerkverkehr von 15 Petabyte. Um den zu meistern, setzt die Einrichtung auf Lösungen des Anbieters Brocade. Der hat jetzt das einhundertste 2-Port-Blade implementiert.

Jean-Michel Jouanigot vom IT-Department am CERN, berichtet: "Wir entschieden uns vor zirka einem Jahr für die MLXe Router von Brocade, da sie mittel- und langfristig alle Kriterien für die wachsenden Anforderungen unserer Netzwerke erfüllen". Jetzt sei man für 100 GbE gerüstet.

Brocade behauptet, dass die eingesetzten Blades eine viermal höhere Wire-Speed Portdichte liefern als vergleichbare Systeme. Der MLXe-Router besitze sogar neunmal mehr Kapazität als vergleichbare Netzwerkgeräte. Pro Chassis unterstützen die Systeme 32 Wire-Speed-100GbE-Ports und eine Kapazität von 15,36 Terabit.

Zudem wirbt der Anbieter mit einem "günstigen Preis" und einer "enorme[n] Bandbreite an CFP-Optics" der 100-GbE-Blades. Kombiniert mit Brocade MLXe Routern könnten Service Provider einen Terabit-per-Second-Trunk einsetzen, der die zahlreichen Ports in einem logischen Link bündelt. Ergebnis: Höhere Bandbreite und reduziertes Management.

Als weitere Referenzkunden des eigenen 100-GbE-Portfolios nennt Brocade die Netzwerke von Amsterdam Internet Exchange (AMS-IX), Limelight Networks und Howard Hughes Medical Institute (HMMI).

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