Auf der Welle des Digitalisierungstrends in ein neues Industriezeitalter

Huawei teilt seine Sichtweise auf die Branchentrends 2014 mit

Seite: 3/3

Firmen zum Thema

Umgestaltung von Abläufen

Dabei wird der Schwerpunkt von der internen Kontrolle zu externen Services verlagert. Wie zuvor erwähnt, gewinnen die Benutzer unwiderruflich an Bedeutung, wobei die umfassende, grenzenlose Konnektivität des Internets die Begrenzungen von Raum und Zeit sowie die asymmetrische Informationsverteilung aufhebt. Mit dem Internet verbundene Abläufe werden für Unternehmen zu einem Muss. Sie ermöglichen Benutzern, Services bei Bedarf in Anspruch nehmen zu können. So erfüllen sie den größten Wunsch der Benutzer: den Wunsch nach Entscheidungsfreiheit. Zur Unterstützung von On-Demand-Services sind Online-Abläufe eine unverzichtbare Grundlage. Wir sprechen hier nicht einfach nur von einer Online-Schnittstelle zur Interaktion mit Benutzern, sondern von benutzerorientierten Online-Abläufen, um alle internen Prozesse eines Unternehmens mit integrierter Automatisierung und Intelligenz zu unterstützen.

Mit anderen Worten: Die Neugestaltung von Abläufen besteht nicht nur in der Bereitstellung von Online-Kundendiensten und -Verkäufen. Es geht dabei um die Neugestaltung aller Prozesse, um die On-Demand-Anforderungen der Kunden zu erfüllen. Der Schwerpunkt verschiebt sich dabei von der internen Verwaltung und Kontrolle zu externen Kundenservices.

Neugestaltung der IKT-Infrastruktur

Sie betrifft den Aufbau einer rechenzentrumszentrierten IKT-Infrastruktur, um den vollen Nutzen der Informationen und Daten, des sogenannten „digitalen Öls“, vollständig auszuschöpfen. Für Unternehmen und Telcos stellt die IKT-Infrastruktur eine Grundlage bereit, die die Geschäftstransformation sowie die digitale Neugestaltung unterstützt. Im Informationszeitalter entwickeln sich Informationen, Datenanalysen sowie die Monetarisierung für jedes Unternehmen zu Kernkompetenzen. Um den Wert der Unternehmensdaten zu erkunden, sind das sogenannte digitale Öl, Data Mining und die Governance der Schlüssel. Mit Analysen zu Big Data erhalten Unternehmen neue Einsichten und Kenntnisse, um genaue Produktentwicklungen und -marketingaktionen durchzuführen, eine effiziente Verwaltung und informierte Entscheidungen sicherzustellen und Energieeinsparungen zu realisieren.

In Zukunft werden alle geschäftlichen Aktivitäten digitalisiert. Rechenzentren werden zum Kernstück der IKT-Infrastruktur oder zur „Vermittlungszentrale im digitalen Zeitalter“. Es ist der Ort, an dem Informationen gespeichert, verarbeitet und ausgetauscht werden; es ist ebenfalls das Zentrum, über das Services bearbeitet und Transaktionen abgewickelt werden. Daher wird der Aufbau einer rechenzentrumszentrierten IKT-Infrastruktur zu einem Muss im Informationszeitalter.

Umgestaltung der Technologien

Wichtig dabei ist die Definition der IT- und Netzwerkarchitekturen mit Software-definierten, skalierbaren Verarbeitungsmodellen, die den Trend für die nächste Welle der Technologierevolution vorgeben. Die Stärke der technologischen Innovation liegt darin, dass sie sich im Windschatten des Erfolgs von geschäftlichen Innovationen entwickelt. Genau diese zwei Bereiche sorgen dafür, dass das Internet zu einem Höhenflug ansetzt.

Gemäß des neuen Mooreschen Gesetzes vom Turing Award-Gewinner Jim Gray entspricht das Datenvolumen, das jeweils in den letzten 18 Monaten generiert wurde, dem Gesamtvolumen in der Geschichte der Menschheit. Angesichts einer derart großen Menge an Informationen und Datenverkehr, die plötzlich und unvorhersehbar weiter ansteigen könnte, muss die IKT-Infrastruktur flexibler und skalierbarer sein. Dadurch werden traditionelle hardwarebasierte Architekturen und im Voraus geplante Konstruktionsmodelle überholt. Um die Geschäftsentwicklung in der Zukunft zu unterstützen, sind vollkommen neue technologische Architekturen erforderlich, die Flexibilität und Skalierbarkeit ermöglichen.

Das ist genau der Punkt, an dem softwaredefinierte und horizontal skalierte Computing-Modelle ins Spiel kommen, die sich zum neuen Standard entwickeln. Die Softwaredefinition bezieht sich nicht nur auf die IT-Domäne, wie Software-definierte Speicher und Software-definierte Rechenzentren, sondern auch auf die Netzwerkdomäne, einschließlich Software-definierter Netzwerke (SDN) und der Virtualisierung der Netzwerkfunktion (NFV). Sie realisiert flexiblere Architekturen über Software auf der Basis von programmierbarer Hardware. In Bezug auf das Computing-Modell mit horizontaler Skalierung setzt es sich in nahezu allen Bereichen durch, angefangen bei Multi-Core-Chips bis hin zu verteiltem Speicher und von parallelem Computing zu einer vollständig verteilten Netzwerkarchitektur. Im Gegensatz zur vertikalen Skalierung, die durch Material- und Verarbeitungsbeschränkungen eingegrenzt ist, ermöglicht die horizontale Skalierung eine hohe Kapazität und geringe Kosten. Software-definierte, skalierbare Verarbeitungsmodelle transformieren die herkömmliche IT und Netzwerkarchitekturen, die den Trend für die nächste Welle der Technologierevolution vorgeben.

Erweiterte IKT-Technologien für den digitalen Wechsel

Die Informationsgesellschaft bahnt sich ihren Weg in einem unaufhaltsamen Tempo. Industrien und Unternehmen dürfen dabei nicht zurückfallen. Um mit diesem Trend Schritt zu halten, müssen Unternehmen ein Internet-Konzept und erweiterte IKT-Technologien und -Lösungen für einen digitalen Wechsel annehmen und führende Vorteile in der Zukunft aufbauen. Die Zukunft gehört nicht nur Internetunternehmen basierend auf der virtuellen Welt, sondern auch denjenigen, die in der physischen Welt fest verankert sind. Huawei legt weiterhin den Schwerpunkt auf die Strategie zur Unterstützung der IKT-Infrastruktur sowie auf die Weiterentwicklung seiner SoftCOM-Strategie, die die aktuellen IKT-Ideen und -Technologien integriert. Wir werden weiterhin gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten, um die digitale Umstrukturierung traditioneller Industrien zu realisieren und der Informationsgesellschaft zu ungeahnten Höhen zu verhelfen.

(ID:42506190)