Eine neue, flüssiggekühlte x86-Serie

Huawei stellt Fusion Server Pro Intelligent vor

| Redakteur: Ulrike Ostler

Huawei präsentierte vergangene Woche in Peking die x86-Nachfolgeserie von „Fusion Server“: „Fusion Server Pro Intelligent“
Huawei präsentierte vergangene Woche in Peking die x86-Nachfolgeserie von „Fusion Server“: „Fusion Server Pro Intelligent“ (Bild: Huawei)

In der vergangenen Woche hat der Huawei-Geschäftsbereich Intelligent Computing die x86-Server-Serie „Fusion Server Pro“vorgestellt. Diese sollen helfen, die intelligente Transformation von Rechenzentren zu beschleunigen, durch höhere Geschwindigkeit und intelligentes Management der Server sowie Datacenter-Software für diverse Szenarien.

Transformation bezeichne heute den Wandel von digital zu intelligent. Als treibende Kraft steht die Computing-Branche vor Herausforderungen bezüglich Rechenleistung und Computing-Management. Die x86 Fusion Server Pro von Huawei, diesem die Transformation in eine intelligente Welt ermöglichen.

Denn diese erfordere eine Infrastruktur, die drei Teile umschließe: Konnektivität, Computing und Cloud. Konnektivität und die Computing-Infrastruktur tragen zu einer effizienteren Cloud bei, während Rechenzentren für die meisten Computing-Aufgaben verantwortlich sind. Wie der „Global Industry Vision 2025“ aufzeigt, wird die Durchdringungsrate künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen bis 2025 rund 86 Prozent erreichen.

Zugleich werden demnach im Zuge der branchenweit zunehmenden intelligenten Transformation immer mehr große Rechenzentren gebaut. Traditionelle Rechenzentren und die ihnen zugrundeliegenden Server müssen nachgerüstet werden, um die folgenden bestehenden Herausforderungen bewältigen zu können:

  • Kostspielige traditionelle Server: In den vergangenen Jahren sind ständig neue Services entstanden. Die traditionelle, ausschließlich auf CPUs basierende Betriebsweise ist für viele Service-Szenarien keine geeignete Lösung mehr.
  • Hohe operative Kosten von Rechenzentren: Die Bereitstellung, Verwaltung und Wartung mehrerer Server in einem traditionellen Rechenzentrum ist mit hohen Kosten verbunden.
  • Keine L1-L2-Verbindung: In traditionellen Servern sind die Klima-Anlagen in L1 und Server in L2 unverbunden. Somit fällt die Gesamtenergie-Effizienz gering aus und der Strom, den die Klima-Anlagen nutzen, macht bis zu 30 Prozent der Kosten für den gesamten Stromverbrauch des Rechenzentrums aus.

Um den Anforderungen zu mehr Intelligenz im Rechenzentrumsbetrieb gerecht werden zu können, habe Huawei nun seine Fusion Server durch die Fusion Server Pro ersetzt. Das Portfolio umfasst mehrschichtige Lösungen, die Single-Node-, Large-Scale- und Ultra-Large-Scale-Bereitstellungsszenarien einschließen.

Ultra-Large-Scale: Neben „intelligenten“ Beschleunigungs- und Management-Engines auf Geräte-Ebene werden drei Lösungsszenarien geboten:

Intelligente L1-L2-Verbindung: Diese Technik verbindet die Klimaanlagen von L1 und die Server von L2 miteinander, um die Gesamtenergie-Effizienz von Rechenzentren zu steigern.

Vollständig flüssigkeitsgekühlte Racks: Diese können die Power Usage Effectiveness (PUE) von Rechenzentren bis zu 30 Prozent reduzieren. Werden diese Racks in High-Density-Umgebungen eingesetzt, lassen sich laut Huawei gar bis zu 76 Prozent Schrankplatz und 68 Prozent Geräteraumplatz einsparen. Im Vergleich zu luftgekühlten Systemen könne dies die Gesamtbetriebskosten bis zu 20 Prozent senken.

Integrierte Schränke: Ein solches Angebot zeichne sich durch eine umfangreiche und schnelle Bereitstellung, Node-Blind-Mate-Insertion und intelligente roboterbasiertes Operations and Maintenance (O&M - Betrieb und Wartung) aus - unbeaufsichtigte, sich selbst regulierende Rechenzentren kämen der Realität näher, so Huawei.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45866695 / Server)