Storage-Architektur nutzt nun Flash-Modul-Devices mit 14 TByte

HPE optimiert High-End-Speichersystem XP7

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Das HPE XP7 in einer 3-Unit-Konfiguration.
Das HPE XP7 in einer 3-Unit-Konfiguration. (Bild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise hat sein High-End-Storagesystem XP7 aktualisiert. Kunden sollen vor allem von höherer Leistung und besserer Kapazitätsausnutzung profitieren.

Das XP7-Speichersystem kommt vor allem in hybriden Flash- und All-Flash-Konfigurationen zum Einsatz. Mit einer Reihe an Erweiterungen und neuen Technologien will HPE nicht nur für erhöhte Leistung sorgen: Durch den Einsatz von Funktionen wie Kompression und Deduplizierung bietet die die Plattform auch niedrigere Gesamtbetriebskosten.

Durch die optimierte Storage-Architektur erreicht ein HPE-XP7-Einzelsystem nun eine bis zu 60 Prozent höhere Rechenleistung. Laut dem Hersteller sind nun bis zu 4,8 Millionen IOPS möglich. Dies soll die Unterstützung großer, geschäftskritischer Applikationen und groß angelegter Konsolidierungen verbessern.

Neue FMDs, höhere Performance

Zudem wurde die Speicherdichte erhöht: Kunden können nun auf Flash Module Devices (FMDs) mit 14 Terabyte Kapazität zurückgreifen. Auch Hardware-beschleunigte Inline-Datenkompression ist jetzt möglich. Ebenfalls ergänzt wurden Software-basierte Deduplizierungs- und Kompressionsfunktionen für FMDs, SSDs und Festplatten.

HPE hat außerdem die die Performance-Advisor-Software für Leistungs-Monitoring und Fehlerbehebung aktualisiert. Zudem sollen bessere Hochverfügbarkeits-Optionen und neue Datenmigrationspakete für einfachere Migration von Legacy-XP-Systemen auf HPE-XP7-Storage sorgen. All-Flash-Speicher lässt sich mit dem XP7-System laut dem Hersteller schon ab 1,20 US-Dollar pro nutzbarem Gigabyte realisieren.

Preise und Verfügbarkeit

HPE bietet die Lösung ab sofort in verschiedenen Konfigurationen an. Es sind sowohl All-Flash- und Hybrid-Systeme als auch klassische Disk-basierte Varianten verfügbar.

Einzelne Gen-2-XP7-Controller sind für rund 20.800 US-Dollar erhältlich. Flash Module Devices mit 7 oder 14 Terabyte Kapazität kosten ab 22.200 US-Dollar. Für die Software-basierte Kompression und Deduplizierung verlangt HPE rund 11.600 US-Dollar pro XP7-Frame.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 44360000 / Hardware)