Suchen

Intel Scalable System Framework mit Xeon-CPU HPC für Biowissenschaft, Produktion und Forschung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Dell möchte mit seinen neuen Systemen für High Performance Computing (HPC) die Flexibilität individueller Lösungen mit den Vorteilen vorkonfigurierter Systeme kombinieren. Zudem hat der Hersteller ein Early-Access-Programm für innovative HPC-Technologien gestartet.

Firmen zum Thema

Der Dell PowerEdge C6320p, ein HPC-Server mit Intel-Xeon-Phi-Prozessor, soll im zweiten Halbjahr 2016 auf den Markt kommen.
Der Dell PowerEdge C6320p, ein HPC-Server mit Intel-Xeon-Phi-Prozessor, soll im zweiten Halbjahr 2016 auf den Markt kommen.
(Bild: Dell )

Für die neuen, laut Hersteller gezielt für Workloads in den Bereichen Wissenschaft, Produktion und Analytics optimierten HPC-Systeme, stehen Dell zufolge getestete und validierte Bausteine zur Verfügung. Diese Bausteine würden von Dell durch Hardware-Support und Service-Optionen für den kompletten Lebenszyklus unterstützt.

Die Konfigurations- und Bestellmöglichkeiten sollen es Einrichtungen und Unternehmen ermöglichen, HPC-Systeme schnell zusammenzustellen und einzusetzen. Damit ließen sich die Systeme auch für jede beliebige Dimension ausbauen. Bei den HPC-Systemen handele es sich um Intel-Scalable-System-Framework-Konfigurationen mit aktuellen Intel-Xeon-Prozessoren sowie Support für die „Intel Omni-Path Architecture Fabric“ (Intel OPA) und Dell-HPC-Lustre-Storage- und Dell-HPC-NFS-Storage-Software:

  • Das HPC System for Life Science könne es Einrichtungen für Bioinformatik und Genomik ermöglichen, schneller zu Ergebnissen zu kommen und innerhalb der klinisch gebotenen Zeitfenster passende Therapien zu identifizieren. Dabei könnten sie die nötigen Compliance-Vorgaben erfüllen und vertrauliche Daten zuverlässig schützen.
  • Das HPC System for Manufacturing erlaube Produktions- und Engineering-Unternehmen komplexe Designsimulationen einschließlich Strukturanalysen und CFD-Strömungssimulationen (Computational Fluid Dynamics).
  • Das HPC System for Research richtet sich an Forschungseinrichtungen mit einer großen Bandbreite an Workloads mit komplexen wissenschaftlichen Analysen.

Mit dem „Dell Poweredge C6320p“ soll im zweiten Halbjahr 2016 ein neuer HPC-Server mit „Intel-Xeon-Phi“-Prozessor auf den Markt kommen. Dell habe ein Early-Access-Programm gestartet, das es erlaube, frühzeitig Lösungen auf Basis des neuen Servers zu entwickeln und ihn umfassend zu testen. Stärken des Dell-Rechners Poweredge C6320p seien:

  • schnellere Erkenntnisse durch modulare Bausteine für datenintensive Berechnungen und Scale-up-Parallelverarbeitung,
  • beschleunigte Performance in dichten und hochparallelen HPC-Umgebungen durch 72 Rechenkerne, die gezielt für paralleles Computing optimiert seien,
  • vereinfachtes und automatisiertes System-Management mit dem integrierten „Dell Remote Access Controller 8“ (iDRAC8). Die Server sollen sich damit schneller einsetzen, überwachen und updaten lassen, sodass Unternehmen höhere Service- und Verfügbarkeitslevel sicherstellen könnten.

Dell möchte High Performance Computing zum Mainstream machen und entwickelt nach eigenen Angaben Lösungen weiter, die HPC as a Service ermöglichen. HPC-Standorte erhielten damit die Wahl zwischen Services, die lokal oder remote verwaltet werden können und sich on-premise, off-premise oder hybrid betreiben lassen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44167882)