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HP überspringt im Storage und Switching Virtualisierungshürden HP vereinfacht Migration von virtuellen Maschinen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mit weiteren Switching-Automatismen und einer virtuellen Storage Appliance will HP das Migrieren von virtuellen Maschinen vereinfachen. Das kann helfen, Sicherheit und Verfügbarkeit von Daten sowie die Auslastung der IT-Infrastruktur zu verbessern.

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Bis jetzt legen Restriktionen im Storage und Networking die Virtualisierung an die Kette; mit HP Ethernet Virtual Connect, HP Multitenant Device Context und HP Store Virtual will der Hersteller diese Fesseln sprengen.
Bis jetzt legen Restriktionen im Storage und Networking die Virtualisierung an die Kette; mit HP Ethernet Virtual Connect, HP Multitenant Device Context und HP Store Virtual will der Hersteller diese Fesseln sprengen.

In historisch gewachsenen Rechenzentren müssen Anwender oftmals Hunderte einzelner Konfigurationsschritte durchführen, um virtuelle Maschinen von einem Rechenzentrum in ein anderes zu verschieben. Ähnlich komplex ist die Migration von Daten: Speicher müssen physisch bereitgestellt werden und benötigen Stellplatz, Energie und Kühlung. Außerdem erfordern sie Investitionen in die Infrastruktur und binden Kunden unter Umständen an eine proprietäre Umgebung.

Die Virtualisierungs-Appliance "HP Store Virtual" stellt gemeinsam genutzten Speicher in virtuellen Umgebungen bereit. Sie ist nach Herstellerangaben die erste nicht-proprietäre Virtual Storage Appliance (VSA). Sie unterstütze alle Standard-Server, ein breites Portfolio an Speicher-Lösungen von Drittanbietern sowie verschiedene Hypervisoren wie „VMware vSphere“ und „Microsoft Hyper-V“.

Indem die Abhängigkeit von Anbietern abgeschafft werde, könnten sich die Infrastruktur-Kosten um bis zu 60 Prozent reduzieren lassen. Außerdem sei es möglich, dass Unternehmen dadurch ohne weitere Investitionen die Auslastung ihrer Speicher verbesserten, so der Hersteller.

Die Verbindung zwischen verschiedenen Rechenzentren

Zudem bringt HP Technik auf den Markt, mit dem die Interkonnektivität zwischen verschiedenen Rechenzentren über bestehende Netzwerke automatisiert und damit beschleunigt realisiert werden kann. Eine einheitliche Verwaltungsplattform und Infrastruktur reduziert außerdem die Gesamtbetriebskosten.

Mit der HP-Technik „Ethernet Virtual Interconnect“ (EVI) und „Multitenant Device Context“ (MDC) lassen sich automatisiert bis zu acht Rechenzentren verknüpfen. Beide Produkte erweitern die „Flex-Network“-Architektur des Anbieters.

HP EVI ist eine neue Lösung für Data Center Interconnect (DCI) und automatisiert die Verbindung von bis zu acht Rechenzentren. Normalweise dauert dieses Monate, da die Verknüpfung eine manuelle Neugestaltung und Neukonfiguration des Netzwerks erfordert.

Automatische Prozesse haben viele Vorteile

HP EVI vereinfacht und beschleunigt durch Automatismen die Interkonnektivität. Außerdem verbessert HP EVI die Ausfallsicherheit und Notfall-Wiederherstellung, da Unternehmen mit EVI Anwendungen und Arbeitslasten einfacher und schneller zwischen geographisch verteilten Rechenzentren verschieben können.

HP MDC wiederum verbessert die Sicherheit von Cloud-Anwendungen in Mehrmandanten-Umgebungen, indem die Lösung die Vermischung von Daten aus verschiedenen Anwendungen oder Geschäftsbereichen verhindert. Anwender können mit MDC außerdem für unterschiedliche Fachbereiche verschiedene, sichere und isolierte Funktionen bereitstellen und die Anzahl der Netzwerk-Geräte mit HP MDC um bis zu 75 Prozent reduzieren.

Dies wird dadurch erreicht, dass physikalische Switches in virtuelle Switches gegliedert werden können, um als Alternative zu herkömmlichen virtuellen LANs (VLANs) eine sichere Separierung der Netze zu erreichen.

Preise und Verfügbarkeit

-HP Ethernet Virtual Interconnect und HP Multitenant Device Context sind voraussichtlich in diesem Herbst als Software-Update für die HP-Flex-Fabric-Switche erhältlich.

- HP StoreVirtual VSA ist ab Septemberzu bekommen. Der Preis beginnt bei 700 Dollar pro Lizenz in einem Lizenz-Paket mit mehreren Lizenzen.

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