Das Netzwerk als Flaschenhals der Unternehmens-IT

HP und VMware automatisieren hybride Netzwerke - bald

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

VMware automatiisiert hybride Multi-Clouds
VMware automatiisiert hybride Multi-Clouds (Bild: VMware)

HP und VMware arbeiten zusammen an der Lösung für die einheitliche, regelbasierte Automation und Verwaltung hybrider Rechenzentrumsnetze über eine einzige Konsole. Die Technik verbindet „HP Virtual Application Networks SDN-Controller“ mit VMware Netzwerkvirtualisierungs-Plattform „NSX“.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Cloud Computing und Mobility werden Unternehmensnetzwerke zu Flaschenhälsen in der Unternehmens-IT. Sie machen nach wie vor manuelle Konfigurationsarbeit erforderlich - und die ist nicht nur zeit- und arbeitsintensiv, sondern auch fehleranfällig. Die Virtualisierung von Netzwerken ermöglicht zwar deren zentralisierte Verwaltung, doch bis jetzt müssen die Konfiguration und Provisionierung physischer Netzwerkgeräte aber weiterhin händisch erfolgen.

Gartner-Analyst Joe Skorupa sieht Änderungsbedarf „Ein hybrider Ansatz verbindet das klassische Geräte-zentrierte mit dem Overlay-Modellvon VMware und kombiniert physische wie virtuelle Geräte unter einer gemeinsamen Kontrollebene. Dieser Ansatz ist kosteneffizient, unterstützt Bare-Metal-Endpunkte wie Server, Netzwerke oder Sicherheits-Appliances, und sorgt für eine reibungslose Umstellung auf eine optimale Kombination von Endpunkten.“

Physische und virtuelle Infrastrukturen automatisieren

Im Netzwerk eines durchschnittlichen Cloud-Rechenzentrums können am Tag bis zu 10.000 Provisionierungen anfallen. Jede davon erfordert die Eingabe von etwa 20 Zeilen Konfigurationscode. Rechnet man mit etwa einer Minute Eingabezeit pro Codezeile, kommt man auf 3.333 Arbeitsstunden für diese 200.000 Zeilen.

So fügt Bethany Mayer, Senior Vice President und General Manager, Networking HP, dem Analysten-Stement hinzu, die Netzwerke müssten einerseits so agil sein, dass sie die Integration von Cloud Computing und Mobility unterstützten. Gleichzeitig müssten sie aber auch Stabilität gewährleisten.

Die HP-VMware-Netzwerklösung erübrige manuelle Konfigurationen - und zwar sowohl bei virtuellen wie auch bei physikalischen Netzen. Sie ermögliche die automatische, interoperable Orchestrierung von Netzwerk-Policies und biete zudem einen einheitlichen Überblick über alle virtuellen und physischen Netzwerkressourcen.

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