Weitere Kürzungen in der Service-Sparte möglich

HP streicht in Deutschland 450 Arbeitsplätze

| Autor / Redakteur: Michael Hase / Michael Hase

Volker Smid, Deutschlandchef von HP, nannte Details zur geplanten Restrukturierung.
Volker Smid, Deutschlandchef von HP, nannte Details zur geplanten Restrukturierung.

Die angekündigte weltweite Restrukturierung beim IT-Konzern HP führt in Deutschland zum Abbau von zunächst 450 Arbeitsplätzen. Über mögliche weitere Stellenstreichungen wird noch verhandelt.

HP baut in Deutschland zunächst 450 von rund 10.300 Arbeitsplätzen ab. Die Jobs werden im Zuge der weltweiten Restrukturierung gestrichen, die der IT-Konzern im Mai dieses Jahres ankündigte.

Den Plänen zufolge sollten ursprünglich 27.000 Stellen innerhalb von knapp drei Jahren wegfallen. Erst zu Beginn dieser Woche erhöhte HP die Zahl auf 29.000, was einem Anteil von neun Prozent der gesamten Belegschaft entspricht.

Die Details zum Stellenabbau in Deutschland erläutert Volker Smid, Vorsitzender der Geschäftsführung von HP Deutschland. Seinen Ausführungen zufolge sind von den Streichungen zunächst alle Geschäftsbereiche außer der Service-Sparte betroffen.

Abbau ohne Kündigungen

Ob in einem zweiten Schritt weitere Stellen im Dienstleistungsbereich wegfallen, darüber werde noch verhandelt, heißt es. Deutschlandchef Smid rechnet bislang damit, dass der Abbau ohne betriebsbedingte Kündigungen möglich sein werde.

Grund für die Restrukturierung bei HP ist der anhaltende Umsatzrückgang des Konzerns. Erst im dritten Quartal dieses Jahres sanken die weltweiten Erlöse erneut, und zwar um 4,9 Prozent auf 29,7 Milliarden Dollar. Zudem führten hohe Abschreibungen zu einem Quartalsverlust in Höhe von 8,9 Milliarden Dollar.

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