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Stellenabbau bei HP Enterprise Services HP schließt Standort Rüsselsheim

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Dr. Stefan Riedl

Hewlett-Packard muss sparen. Dieses Kredo wurde schon vor geraumer Zeit ausgelobt. Nun fällt der Enterprise-Services-Standort in Rüsselsheim dem Rotstift anheim.

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Umbau-Arbeiten in den Chefetagen bei HP.
Umbau-Arbeiten in den Chefetagen bei HP.
(Bild: Großbaustelle © Peter Kögler - Fotolia.com)

Hewlett-Packard wird seinen drittgrößten Standort in Deutschland schließen: Rüsselsheim. Hier ist vor allem der Bereich „Enterprise Service“ (ES) angesiedelt. Volker Smid, Deutschlandchef von HP, nannte im Handelsblatt Details: Von den 1.100 betroffenen Mitarbeitern können nach jetzigem Stand der Dinge etwa 250 zu einem HP-Großkunden und zu HP-Partnern wechseln.

Laut Verdi erhalten rund ein Viertel der ES-Belegschaft in Deutschland die Kündigung. „Uns ist bewusst, dass das für die Betroffenen ein sehr schmerzhafter Schritt ist“, wird Volker Smid, Deutschlandchef von HP, im Handelsblatt zitiert.

Hinter der Standortschließung steht eine Entscheidung der Konzern-Chefin Meg Whitman, die Kostensituation durch den weltweiten Abbau von 29.000 Stellen zu verbessern.

Zwei Gewerkschaftsmitglieder im Aufsichtsrat, Dr. Thomas Müller (Verdi) und Johannes Katzan (IG Metall), lehnten in einer gemeinsamen Stellungnahme die Entscheidung ab: „Die Beschäftigten sollen hier für Managementfehler geradestehen, ohne dass eine Strategie erkennbar wird, wohin sich HP in Deutschland entwickeln soll. Wir fordern eine langfristige Personalplanung und Entwicklungsmöglichkeiten für die Beschäftigten im Konzern.“ □

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