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HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT 2014 HP: Provider haben starken Einfluss auf den IT-Markt

Redakteur: Sarah Gandorfer

HP geht technische sowie strategische Partnerschaften mit IT-Dienstleistern ein. Wie das aussieht, erläutert Thomas Kitz, Manager Service Provider Sales & Cloud Agile Program, HP Deutschland.

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Thomas Kitz, Manager Service Provider Sales & CloudAgile Program bei HP
Thomas Kitz, Manager Service Provider Sales & CloudAgile Program bei HP
(Bild: HP)

Welche Rolle nehmen Hosting- und Service Provider bei HP ein?

Thomas Kitz: Hosting und Service Provider sind ein neuer Absatzkanal für HP. Kunden stehen zunehmend vor der Entscheidung, ihre IT-Infrastruktur selbst zu errichten oder fertig zu kaufen – auch Make or Buy genannt. Der Trend geht dahin, dass Kunden sich immer öfter für die zweite Möglichkeit entscheiden.

Dadurch haben Provider starken Einfluss auf den IT-Markt und auf den Erfolg neuer Technologien. Daher ist es für HP wichtig, mit Hosting- und Service Providern zusammenzuarbeiten, um ihre Erfahrungen in die Entwicklung neuer Technologien und Produkte einfließen zu lassen. Umgekehrt unterstützen wir mit unseren Lösungen Service Provider dabei, effizient zu wachsen und Risiken kalkulierbar zu machen.

Wie unterstützt HP Service Provider?

Thomas Kitz: Für die Anforderungen von Service Providern und deren Kunden bietet HP eine Reihe speziell entwickelter Technologien, zum Beispiel "Moonshot"-Server oder 3PAR-Speicherlösungen. Aber wir arbeiten nicht nur technisch mit Service Providern zusammen, sondern setzen auch auf strategische Partnerschaften.

Seit zwei Jahren haben wir in Deutschland ein Ökosystem für Service Provider, das CloudAgile Service Provider Partner Program, das mittlerweile elf Partner umfasst. Zum Programm gehören gemeinsame Marketing-Aktionen und Markteinführungen mit dem HP-Vertrieb. Mit diesem strategischen Ansatz können sich Service Provider besser am Markt positionieren, einen größeren Kundenkreis erreichen, neue Services entwickeln und so ihr Geschäft nachhaltig ausbauen. Dabei unterstützt HP deren Wachstum mit umfangreichen Finanzierungskonzepten in Zusammenarbeit mit HP Finance oder mit Pay-as-you-grow-Modellen wie den Flexible Capacity Services.

Es wird immer wieder betont, dass Systemhäuser unbedingt in die Cloud müssen. Was empfehlen Sie IT-Dienstleistern die diese Transformation zum Service Provider angehen wollen als ersten Schritt?

Kitz: Die Zukunft ist hybrid. Das heißt, Kunden werden auf absehbare Zeit gemischte IT-Landschaften haben, also klassische Infrastrukturen kombiniert mit verschiedenen Hosting- und Cloud-Modellen. Und genau das kann der Wettbewerbsvorteil von Systemhäusern sein, die ein Service Provider-Geschäft aufbauen. Denn sie können ihren Kunden für jede Anforderung die passende Sourcing-Variante anbieten und auch für die Integration einer hybriden Gesamtlösung sorgen.

Die Erfahrung zeigt, dass diese Transformation den Systemhäusern besonders gut gelingt, die bereits ein solides Lösungsgeschäft haben. Sprich: Wer bisher schon seine Kunden ganzheitlich beraten und bedient hat, für den ist es ein logischer nächster Schritt, Hosting- oder Cloud-Dienste in das Portfolio aufzunehmen.

HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf dem HOSTING & SERVICE PROVIDER SUMMIT der Vogel IT-Akademie am 8. und 9. Mai. Das Event findet im exklusiven Ambiente der Villa Kennedy in Frankfurt am Main statt.

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