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HP entwickelt mit „The Machine“ neue Rechnerarchitektur

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Die HP-Agenda für The Machine

Die HP Labs haben noch einen Berg von Arbeit zu bewältigen, bevor Produkte zu sehen sind, aber ihr Projekt erhält immer mehr Zulauf. Auf der jeweiligen Hardware-Plattform ist das Machine OS bereitzustellen. (Zeitleiste siehe: Abbildung 4)

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Parallel zu Machine OS arbeiten zwei Teams an der Anpassung von Linux und von Android. Die gesamte Betriebssystem-Software soll der Opensource-Gemeinde zur Verfügung gestellt werden. HP ist Mitglied des OpenStack-Forums. OpenStack wiederum ist die Basis für die Cloud-Plattform „HP Helion“. Folglich wird The Machine in Helion eingegliedert und darüber den Entwicklern bereitgestellt.

Hinzu kommen das Node-Management, die Algorithmen und schließlich die Software. Der erste Einsatzbereich ist wie erwähnt die Visualisierung, aber auch die Analytik. In diesem Bereich verfügt HP mit der Big-Data-Plattform „Haven“ über ein großes Framework, das praktisch nur auf die Beschleunigung durch The Machine wartet.

Public Beta ab 2017

So könnte etwa die vorhandene Haven-Anwendung für IT Operations Management von The Machine profitieren. Intern wird die Technik bereits dazu genutzt, die Website energiesparend zu betreiben und die Zahl der Rechenzentren zu reduzieren. Außerdem nutzen bereits andere Entwicklungsprojekte die bisherigen Ergebnisse, darunter eine System-Management-Software namens „Loom“ und ein Transaktions-Management-System auf Hadoop namens „Trafonium”.

Erst für 2017 stellt HP eine Public Beta mit Mustern von Endpunktgeräten in Aussicht. Nicht vor 2018 sei mit Auslieferungen von Geräten in großer Menge zu rechnen – seitens HPs wie auch OEMs, sagte Fink. Bis dahin würden The Machine OS als Entwicklungsplattform ebenso wie Simulatoren für Android OS und andere Betriebssysteme veröffentlicht.

* Michael Matzer ist freier Journalist aus Waldenbuch.

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