Erweiterungen der Converged Cloud von HP

HP Cloud System nun auch für Linux-Kernel-Virtualisierung

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Die Integration von Sicherheitsfunktionen

Screenshot von HP Service Automation, Version 3.1
Screenshot von HP Service Automation, Version 3.1
(Bild: HP)
Mit den Neuerungen in der CSA-Version 3.1 adressieret HP speziell drei Nutzergruppen: Service Designer, Cloud-Konsumenten sowie -Administratoren. Die Benutzeroberfläche für Cloud-Konsumenten (Cloud Consumer) bietet ein einheitliches Dashboard und eine grafische Oberfläche, die eine Sicht auf den gesamten Lebenszyklus der Cloud-Services - von Bestellung bis Konsum - ermöglicht.

Außerdem lassen sich Security-Tools von HP Tipping Point integrieren. Das gewährleistet die Sicherheit und Hochverfügbarkeit der Cloud-Services. Für Cloud-Administratoren steigert die Version 3.1 die Mehr-Mandanten-Fähigkeit. Administratoren können damit laut Hersteller Mandanten schneller aufsetzen und genauer definieren.

Neue Funktionen im Portal Service wiederum sollen den Service-Designern das Leben erleichtern. Services lassen sich genauer definieren, erstellen und flexibler verwalten. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, Angebote direkt über das Portal in den Service-Katalog aufzunehmen. CSA 3.1 ist in Kombination mit HP Cloud System und als eigenständige Lösung erhältlich.

Die Automatik in der Bereitstellung

Mit "HP Continuous Delivery Automation" (CDA) lässt sich der Bereitstellungsprozess für Cloud-Anwendungen automatisieren. Die Version 1.1 adressiert insbesondere die Übergaben zwischen verschiedenen Teams innerhalb des Anwendungs-Lebenszyklus. Denn hier kommt es typischerweise zu Fehlern und Verzögerungen.

Screenshot von dem Tool HP Continuous Delivery Automation, Verison 1.1
Screenshot von dem Tool HP Continuous Delivery Automation, Verison 1.1
(Bild: HP)
Doch dafür ist bei dem Wettbewerbsdruck, unter dem die Unternehmen hochwertige Anwendungen in immer kürzeren Zeitabständen auf den Markt bringen müssen, kein Platz. So erlaubt HP CDA 1.1 beim Release-Management, den Veröffentlichungs-Prozess exakt zu definieren und Kriterien für jeden Prozess-Schritt sowie die Freigabe zu definieren. Das Tool stellt außerdem automatisch die notwendige Infrastruktur über Provisionierungs-Werkzeuge zur Verfügung und überwacht die Anwendungen über verschiedene Monitoring-Werkzeuge.

Die Designer-Funktionen

Für Infrastruktur- und Plattform-Designer stellt CDA 1.1 eine Infrastruktur-Service-Schicht sowie eine grafische Benutzeroberfläche für Rechen-, Speicher- und Netzwerk-Charakteristiken von Infrastruktur-Services zur Verfügung. Diese Services stellen grafisch physische und virtuelle („HP Matrix“ respektive Public, Private und Hybrid Cloud) Rechenkapazitäten dar.

Im „Application Designer“ können App-Designer Standard-Funktionen festlegen und damit beispielsweise Anwendungen starten oder beenden sowie ausrollen. Für Policy Designer bietet CDA 1.1 eine Übersicht über die Abhängigkeit zwischen Cloud-Anwendungen und physischen Ressourcen.

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