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Tiefere Einblicke in Crash-Verhalten für mehr Sicherheit Honda simuliert mit Nvidia-Quadro-GPUs Unfälle

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Ulrike Ostler

Beim Design von Fahrzeugen kommen schon seit langem GPU-basierte Lösungen zum Einsatz. Honda geht nun einen Schritt weiter und simuliert Crashes auf Basis von Nvida-Quadro-Grafikprozessoren.

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Detaillierte Simulationen auf Basis von Nvidia-GPUs ermöglichen Honda-Ingenieuren tiefere Einblicke in das Crashverhalten von Fahrzeugen.
Detaillierte Simulationen auf Basis von Nvidia-GPUs ermöglichen Honda-Ingenieuren tiefere Einblicke in das Crashverhalten von Fahrzeugen.
(Honda)

Sicherheit im Straßenverkehr ist nicht nur hierzulande ein wichtiges Problem für Automobilhersteller. Allein in den USA sterben jährlich rund 30.000 Verkehrsteilnehmer bei Autounfällen, weltweit sind es rund 1,2 Millionen. Beim Hersteller Honda setzt man nun Nvidia-Quadro-GPUs für die Analyse von simulierten Unfällen ein.

Fotorealistische Renderings

Mit Hilfe der Grafikprozessoren erstellen die Ingenieure detaillierte Grafiken und Videos, die tiefere Einblicke in das strukturelle Verhalten der Fahrzeuge ermöglichen. Die Technik, die dabei zum Einsatz kommt, findet sich in ähnlicher Form auch bei der Erstellung computergenerierter Filmeffekte wieder. Die Ergebnisse sind fotorealistisch und ermöglichen zusätzliche Erkenntnisse über die Energieverteilung bei Auto-Crashes.

Integration in Crashtest-Software

Die entsprechende Software entstand in Zusammenarbeit mit den Entwicklern von 3DXCITE, die auf 3D-Visualisierungslösungen spezialisiert sind. Sie wurde in die nicht-lineare Crash-Simulations-Software LS-DYNA integriert, die bei Honda seit 1998 zum Einsatz kommt. Die Konsequenzen eines virtuellen Zusammenstoßes werden dadurch hochdetailliert in Echtzeit auf einer Quadro-Workstation gerendert und lassen sich durch die Ingenieure nach Bedarf bis hin zu kleinsten Einzelheiten analysieren.

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