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Viel mehr ausfallsichere Systeme Höhere Skalierbarkeit mit Stratus Avance und Intel Modular Server

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Stratus Avance“, die Hochverfügbarkeitssoftware von Stratus, unterstützt in der neuen Version 3.0 auch den „Intel Modular Server“. Damit lassen sich in einem System mit bis zu sechs Server-Paaren zwar deutlich mehr virtuelle Maschinen betreiben, aber die Administration bleibt einfach.

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Stratus Avance verbindet Intel Modular Server zu einem hochverfügbaren System mit bis zu sechs Server-Paaren.
Stratus Avance verbindet Intel Modular Server zu einem hochverfügbaren System mit bis zu sechs Server-Paaren.
(Bild: Stratus Technologies)

Mit Hilfe der Software Stratus Avance 3.0 lässt sich je ein Blade in zwei Servern zu einem ausfallsicheren System zusammen binden. Der Intel Modular Server wiederum kann in einem Server-Gehäuse bis zu sechs Server-Blades aufnehmen. Daher lassen sich nun in einem System, bestehend aus zwei Gehäusen, bis zu sechs Server-Paare betreiben.

Durch die sechs Server-Paare wird die Anzahl der verfügbaren virtuellen Maschinen unter Stratus Avance erheblich erhöht. Zugleich bleibt die Administration über eine einzige zentrale Schnittstelle zu verwalten.

Damit ist auch ein Remote-Management des Systems möglich. Zudem lassen sich zusätzliche Ressourcen wie neue Festplatten einfach hinzufügen.

Hochverfügbarkeit per Software

Timo Brüggemann, Director Business Development, zuständig für Europa, den Nahmen Osten und Afrika bei Stratus in Eschborn, sagt: „Mit der größeren Dichte virtueller Maschinen lassen sich die Systeme auch für anspruchsvolle unternehmenskritische Aufgaben, die hohe Performance verlangen, einsetzen.“

Avance von Stratus, einem Unternehmen mit Firmensitz in Maynard, Massachusetts, ist eine softwarebasierte Lösung, die jeweils zwei x86-Server zu einem ausfallsicheren Gesamtsystem verbindet. Dabei werden Daten und Anwendungen zwischen den beiden Systemen permanent in Echtzeit repliziert. Beim Auftreten von Fehlern führt das System eine Live-Migration durch, so dass der Server immer betriebsbereit bleibt.

Die Software überwacht ständig Netzwerkverbindungen und den Zustand der Laufwerke, Lüfter, Netzteile sowie andere Systemkomponenten und gleicht die Werte mit einer Fehlermusterdatenbank ab. Auf diese Weise zeichnen sich Störungen zum Teil bereits im Vorfeld ab, lassen sich frühzeitig isolieren und beheben.

Sicherheit über räumliche Trennung

Avance ermöglicht außerdem eine räumliche Trennung der einzelnen Server – Split-Site-Disaster-Recovery –, so dass Unternehmen auch für externe Schadensfälle, wie Brand oder Überschwemmung, Vorsorge treffen können.

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