Ein hochleistungsfähiges Tier 3-4 Rechenzentrum

Hochverfügbare IT-Dienstleistungen für moderne Kommunen

| Redakteur: Ulrich Roderer

tML - Investitionsschutz und Flexibilität

Grundsätzlich können beim tML-System bis zu acht LWL- oder TP-Module zusammen in einem Modulträger mit sehr hoher Portdichte gemischt eingesetzt werden. So lassen sich bis zu 48 LWL Duplex- beziehungsweise RJ45-Ports auf einer Höheneinheit unterbringen. Das Herz des Systems bilden die rückseitigen MPO/MTP- und Telco-Steckverbinder, über die jeweils mindestens sechs Ports mit 10GbE beziehungsweise GbE Performance auf einmal verbunden werden können.

Das tML–LWL Trunkkabel ist beidseitig mit MPO/MTP Steckverbindern, das tML–TP Trunkkabel mit 50-poligen, geschirmten Telco-Steckverbindern oder an den Modulen direkt vorkonfektioniert. Durch die sehr kompakten Kabelkonstruktionen und der damit verbundenen drastischen Reduzierung des Kabelvolumens wird Energie gespart, da die Belüftungswege in Schränken und Doppelböden nicht unnötig blockiert werden.

Im KDRS/RZRS kommen 10 GbE Twisted Pair- und LWL-Module im gemischten System zum Einsatz. Die TP-Trunkkabel 10 GbE werden schon mit direkt verdrahteten Modulen angeliefert. Die LWL-Module werden rückseitig über einen 12-Faser MPO/MTP Stecker angebunden und verfügen über sechs LC-Duplex Anschlüsse auf der Vorderseite.

Planung und Umsetzung

Im ersten Schritt wurden die Kabeltrassen an der Decke des Rechenzentrums angebracht. Das Verlegen der Verkabelung wurde früher in klassischen Systemen immer durch externe Dienstleister übernommen. Das klappte an sich sehr gut, war aber immer mit Terminabsprachen und Wartezeiten verbunden. Deshalb entschied das Team um Michael Possidente, die Installation dieses Mal selbst vorzunehmen.

Vorkonfektioniertes System

Das tML-System wurde komplett vorkonfektioniert angeliefert, so mussten die Komponenten vor Ort nur noch miteinander verbunden werden. „Vor Beginn des Projektes ermittelten wir den Materialbedarf für die neue Verkabelung. Wir wählten die Modultypen aus und mussten die erforderliche Trunkkabellängen bestimmen. Also haben wir die Strecken einfach mit dem Maßband ausgemessen – das war viel einfacher als anfänglich gedacht“, erklärt Michael Possidente. Ein weiteres Plus: Michael Possidente hat nun immer vorkonfektionierte Module und Kabel in den passenden Längen vorrätig. Sollte die vorgehaltene Verkabelungsinfrastruktur innerhalb eines Server Racks aufgrund von Hardware-Zuwachs nicht mehr ausreichen, ist er aufgrund der hohen Flexibilität in der Lage, ad-hoc das Serverrack mit benötigten Modulen im Plug and Play Prinzip auszustatten und zu verkabeln.

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