Ein hochleistungsfähiges Tier 3-4 Rechenzentrum

Hochverfügbare IT-Dienstleistungen für moderne Kommunen

| Redakteur: Ulrich Roderer

Nachhaltige Klimatisierung

Früher wurde die erforderliche Kühlung im Rechenzentrum durch eine klassische Komplettraumklimatisierung erreicht. Das führte zu hohen Energiekosten und erheblichem Wartungsaufwand. Mittlerweile haben moderne Cubes mit energieeffizienter Kaltgang-Einhausung die Raumklimatisierung abgelöst. Diese konsequente Trennung der Kaltluft- und Warmluft-Bereiche sorgt bei den Serveranlagen für eine optimale Luftzufuhr und Arbeitstemperatur bei möglichst geringen Betriebskosten.

Middle of the Rack Design

Beim Rechenzentrums-Design entschied sich Michael Possidente für den Middle of the Rack Ansatz, bei dem über dem Server ein Rangierpanel im Schrank angebracht wird, das die Verbindung zu den in einem zentralen Schrank gebündelten aktiven Komponenten herstellt. Da diese Variante mehr Übergabepunkte innerhalb der strukturierten Verkabelung bedingt, ist es unerlässlich bei der Auswahl passiver Komponenten die pro Strecke zur Verfügung stehenden Dämpfungsbudgets im Auge zu behalten.

Passive Infrastruktur - Modular und flexibel

Da für einen hochverfügbaren Geschäftsbetrieb neben neuester Technologie auch eine moderne passive Infrastruktur erforderlich ist, wurde zugleich in ein modernes Verkabelungssystem investiert. Vor Beginn der Umbauarbeiten befanden sich sowohl die Datenkabel als auch die Stromversorgung im Doppelboden, was im Laufe der Zeit aufgrund des Kabelvolumens zu erheblichen Kapazitätsproblemen führte.

Künftig wünschten sich die Rechenzentrums-Betreiber eine skalierbare und zukunftsorientierte Lösung, bei der die Datenkabel in Trassen angebracht werden und die Stromkabel separat im Doppelboden verschwinden. Das neue Verkabelungssystem sollte durch eine hohe Qualität überzeugen, sowohl in Sachen Übertragungsperformance, als auch im Hinblick auf die Wertbeständigkeit der Module und Steckverbinder. Des Weiteren wünschte sich das Team um Michael Possidente ein kompaktes System mit hoher Portdichte und geringen Brandlasten.

Nach eingehender Prüfung verschiedener Alternativen fiel die Wahl auf das tML-Verkabelungssystem der tde - trans data elektronik GmbH aus Dortmund. „Bei der Entscheidung für tde spielten für uns die Flexibilität bei der Inbetriebnahme, die hohe Packungsdichte und die Qualität der Komponenten eine maßgebliche Rolle“, so Projektleiter Michael Possidente.

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