Stratus plus Solarflare

Hochfrequenzhandel auf Linux-Basis

| Redakteur: Ulrike Ostler

Eine hohe Verfügbarkeit und extrem schnelle Verbindungen sollen die Hochverfügbarkeitsplattformen von Stratus insbesondere für Finanzhäuser attraktiv gestalten.
Eine hohe Verfügbarkeit und extrem schnelle Verbindungen sollen die Hochverfügbarkeitsplattformen von Stratus insbesondere für Finanzhäuser attraktiv gestalten. (Bild: © tom - Fotolia)

Die Partnerschaft mit Solarflare, Anbieter von Anwendungs-sensitiven Netzwerk-Produkten, soll die Akzeptenz von Stratus-Angeboten im Finanzsektor erhöhen. Ein Paket aus den fehlertoleranten Hochverfügbarkeitssystemen „ftServer“, „ftScalable“-Speicher und Solarflare bietet auf Linux-Basis Verfügbarkeit und Geschwindigkeit für Hochfrequenzhandel und Transaktionsverarbeitung.

Ob Trading-Anwendung oder Kredit-/Debitkartenautorisierung – die Verarbeitung muss innerhalb von Nanosekunden beziehungsweise in Echtzeit erfolgen. Minimale Ausfall- oder Latenzzeiten können hier bereits signifikante Auswirkungen haben. Durch die Integration von Solarflare mit Stratus ftServer und dem ftScalable-Speichersubsystem will der Anbieter jetzt eine leistungsstarke Lösung entstehen lassen, die Handelsplattformen kontinuierlich verfügbar und konkurrenzlos schnell arbeiten lässt.

Jason Andersen, Vice President Business Line Management bei Stratus, hält fest. „Wir haben unsere langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der fehlertoleranten Linux-Hochverfügbarkeitslösungen mit der Expertise des Marktführers für High Performance Network Computing gebündelt, damit der Finanzsektor zwei der drängendsten Branchenprobleme mit einem einzigen Produkt lösen kann.“

Und Solarflare-CEO Russell Stern ergänzt: „Stratus ftServer mit integriertem ftScalable-Speicher genießt einen exzellenten Ruf als zuverlässige, fehlertolerante Hochverfügbarkeitslösung. Besonders für Finanzdienstleister ist dies überaus attraktiv, da sie sich aufgrund der Geschwindigkeit, in der ihre Transaktionen ablaufen müssen, keinerlei Ausfallzeiten leisten können.“

Unterbrechungsfreie Verfügbarkeit für Red Hat Linux

Mithilfe der „Open Onload“-Middleware zur Anwendungsbeschleunigung könne Stratus seinen Linux-Kunden ein Angebot unterbreiten, das sowohl ultra-geringe Latenz, einen hohen Datendurchsatz, CPU Effizienz als auch überlegene Virtualisierung und eine kontinuierliche Verfügbarkeit biete. Zudem sei das möglich in Gestalt einer „übersichtlichen, zuverlässigen Plattform ohne komplexes Clustering und ohne fehlerträchtige Failover-Szenarien“, so Stern.

Mit mittlerweile der achten Generation von Stratus ftServer, auf der „Red Hat Linux“, Version 7, läuft und der dritten Generation des ftScalable-Speichers erreichen geschäftskritische Linux-Applikationen einen ausgezeichneten Verfügbarkeitslevel. Gen8 ist ausgestattet mit den aktuellen „Intel E5-2600 v3“-Prozessoren und eliminiert Jitter. Das sorgt für minimale Latenzzeiten. Beide Eigenschaften sind sehr wichtig, ob im Online-Börsenhandel, bei der VoIP-Telekommunikation oder bei anderweitigen Anwendungen, bei denen wiederholte Verarbeitungsprozesse innerhalb eines bekannten, extrem kurzen Zeitfensters ausgeführt werden müssen

Ergänzendes zum Thema
 
Über Solarflare

Somit kann die Verbindung aus ftServer und Solarflare eine ultraschnelle Datenverarbeitung in Linux-Umgebungen ermöglichen. So sind Anwender in der Lage, sowohl die Performance also auch Kontrolle und Sicherheit der Sites und Anwendungen zu steigern und gleichzeitig die CPU-Auslastung zu verringern. Besonders vorteilhaft ist dies für Anwendungen wie den Hochfrequenzhandel auf dem Börsenparkett, aber auch für die Kredit-/Debitkartenverarbeitung, den Betrieb von Bankautomaten und die Übertragung und Verarbeitung großer Dateien.

Das Paket aus Stratus ftServer mit „Solarflare Flareon Ultra SFN7122F Dual-Port 10G Ethernet SFP+ Server Adapter“ sowie Open Onload erzielt hohe Nachrichtenraten über Standard-Ethernet-Verbindungen mit einem Minimum an Latenz und Jitter sowie überlegene Virtualisierung. Ergänzt wird das Paket durch eine Netzschnittstellenkarte (NIC), die durch Verbesserungen bei I/O-Latenzzeit, Bandbreite und Nachrichtenrate eine deutlich höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit erreicht.

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