Kumo kommt ohne Grafikkarte aus

Hardware für Digital-Signage-Anwendungen im High-End

| Redakteur: Ulrike Ostler

„Kumo Ryzen“ beinhaltet AMD-GPUs und CPUs und ist für Digital Signage gedacht.
„Kumo Ryzen“ beinhaltet AMD-GPUs und CPUs und ist für Digital Signage gedacht. (Bild: Spo-comm GmbH)

Auf der Suche nach einem Mini-PC für anspruchsvolle Digital-Signage-Anwendungen? „Kumo Ryzen“ ist ein AMD-basiertes System, das CPU- mit der GPU-Power vereint und so eine starke Rechenleistung für High-End-Anwendungen ermöglicht.

Für die Grafik-Power in Kumo Ryzen sorgen die AMD-CPU „Ryzen V1807“, die kombiniert wird mit der AMD-GPU „Vega11“. Das System ist aktiv gekühlt und bietet 4 x 3,35 Gigahertz (GHz) beziehungsweise bis zu 3,8 GHz.

Nach Anbieterangaben steht die Kombi auch der Verarbeitung von Multimediainhalten einer dedizierten Grafikkarte in nichts nach. Gedacht ist sie mit einem bis zu 32 Gigabyte (GB) großen DDR4-RAM und zwei bis zu 500 GB oder 960 GB großen HDDs respektive SSDs aber insbesondere für anspruchsvolle Digital-Signage-Anwendungen. Es lassen sich Inhalte in einer Auflösung von 3840 x 2160 und 60 Hertz wiedergegeben, auf bis zu vier Bildschirmen gleichzeitig.

Der Kumo Ryzen bietet auf seinem Gehäuse mit den Maßen 180 x 210 x 55 Millimeter (B x T x H) eine Vielzahl an Anschlüssen. Die für den Digital-Signage-Bereich wohl bedeutendsten davon sind die vier Display Port 1.4-Schnittstellen, die sich auf dem Backpanel des Systems befinden.

Die Frontseite von „Kumo Ryzen“
Die Frontseite von „Kumo Ryzen“ (Bild: Spo-comm GmbH)

Das Frontpanel bietet neben dem mittig angesetzten Power-Button zwei der insgesamt vier USB 2.0-Ports. Die restlichen Anschlüsse befinden sich auf dem Backpanel des Systems. Hierzu gehören zum einen vier weitere USB-Anschlüsse – zwei davon USB 2.0, zwei 3.1 – und zum anderen zwei Audio-Ports. Für den Anschluss externer Peripherie dienen zwei LAN-Anschlüsse. Des Weiteren finden auf der Rückseite auch zwei COM-Schnittstellen ihren Platz. Der seitlich angesetzte „Kensington Lock“ sorgt für Diebstahlschutz. Dank der zwei integrierten M.2-Schnittstellen kann das System außerdem mit WLAN ausgestattet werden.

Kumo Ryzen erlaubt zudem, unter verschiedenen Betriebssystemoptionen zu wählen. „Windows 10 Home“ und „Professional“ sowie „Ubuntu“ – wer sein Betriebssystem maßgeschneidert an die eigene Anwendungen anpassen möchte, trifft mit „Windows 10 IoT Enterprise“ die richtige Wahl, so Anbieter Spo-comm GmbH.

Die technischen Daten auf einen Blick:

  • CPU: AMD Ryzen V1807B Quad Core SoC (3,35 - 3,8 GHz)
  • Graphics: AMD Vega 11
  • RAM: bis zu 32 GB SO-DDR4
  • 2x SSD/HDD: bis zu 960 GB
  • Maximale Auflösung: 3840 x 2160 bei 60 Hz
  • Unabhängige Bildausgabe auf 4 Bildschirmen
  • Maße (B x T x H): 180 x 210 x 55 Millimeter
  • „Vesa“-Halterung
  • Umgebungsbedingungen: 0 bis +40 Grad bei 0 bis 90 Prozent nicht kondensierender Luftfeuchtigkeit

Anschlüsse:

  • x USB 2.0
  • 2x USB 3.1
  • 2x Audio (1x MIC IN und 1x Line out)
  • 2x COM
  • 4x DP 1.4
  • 2x LAN
  • 1x Kensington Lock
  • 1x Antennen-Anschluss
  • WiFi optional
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