Ganz viel IT auf der Industriemesse

Hannover Messe erwartet 5000 Aussteller und Obama

| Redakteur: Robert Horn

Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG (r-l), John B. Emerson, US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland und Johann Soder, Geschäftsführer Technik und Innovation bei SEW Eurodrive.
Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG (r-l), John B. Emerson, US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland und Johann Soder, Geschäftsführer Technik und Innovation bei SEW Eurodrive. (Bild: Deutsche Messe AG)

Die Hannover Messe 2016 steht im Zeichen der vernetzten Industrie. 5000 Aussteller zeigen fünf Tage lang Technologien für die Fabriken und Energiesysteme der Gegenwart und Zukunft. Das Partnerland USA präsentiert Hightech „Made in America“. Und US-Präsident Barack Obama nutzt die weltweit wichtigste Industriemesse, um das transatlantische Handelsabkommen (TTIP) voranzubringen.

Die Hannover Messe 2016 wird nach Meinung der Veranstalter der globale Hotspot für Industrie 4.0. „Im April kommen in Hannover alle Treiber der industriellen Digitalisierung zusammen: die deutschen Unternehmen mit Kernkompetenzen im Maschinenbau und der Elektrotechnik, führende US-Softwareanbieter sowie Unternehmen aus Asien, die ihrerseits die Vernetzung in der Industrie forcieren“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Daraus entstehen neue Partnerschaften und Geschäftsmodelle auf dem Weg zu Industrie 4.0.“

Zugpferd Partnerland USA

Enorme Schubkraft für die Hannover Messe bringt das Partnerland USA. Führende Unternehmen der weltgrößten Volkswirtschaft werden ihre Lösungen für die vernetzte Industrie vorstellen. Darunter General Electric, Honeywell, Eaton, Molex, Microsoft, AT&T oder IBM. Köckler: „Dass US-Präsident Barack Obama die Messe gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet, ist ein starker Beleg für die internationale Bedeutung der Hannover Messe.“

Neben TTIP wird Obama für Investitionen in den USA werben. Außerdem wird er die Vereinigten Staaten als wichtigen Anbieter von Industrie-4.0-Technologien positionieren. Da passt es, dass sich das in den USA gegründete Industrial Internet Consortium (IIC) erstmals mit einer Sonderfläche auf der Hannover Messe präsentieren wird. Das IIC ist eine global agierende Organisation mit dem Ziel, die Etablierung des industriellen Internets der Dinge zu beschleunigen.

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