Cloud Services Platform vereint Kubernetes Engine und Istio

Google Cloud verschmilzt mit On-Prem

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die auf der Google Cloud Next '18 vorgestellte Plattform soll im Herbst verfügbar sein.
Die auf der Google Cloud Next '18 vorgestellte Plattform soll im Herbst verfügbar sein. (Bild: Google/ ALL RIGHTS RESERVED)

Die „Cloud Services Platform“ fasst Google Public Cloud und On-Prem-Server in einem konsistenten Framework zusammen. Mit der „Cisco Hybrid Cloud Platform for Google Cloud“ können Kunden sich auch gleich die passende Hardware dafür ins eigene Rechenzentrum stellen.

Auf der Konferenz „Google Cloud Next '18“ hat Google am 24. Juli in San Francisco eine Cloud Services Platform vorgestellt. Die versteht der Anbieter als integriertes Paket von Diensten, mit denen sich einmal erstellte Anwendungen komfortabel auf verschiedenen Umgebungen ausführen lassen. Das schließt neben der Google Cloud Platform auch Server in kundeneigenen Rechenzentren mit ein.

Als Demo wurde in San Francisco ein aktives „vSphere“-Rack gezeigt, auf dem lokal eine gemanagte Version der Google Kubernetes Engine lief. Solche On-Prem-Cluster tauchen als zusätzliche Verfügbarkeitszone in der Web-Konsole auf.

Um Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, Sicherheit und Governance sicherzustellen, ergänzt der Anbieter die Google Kubernete Engine (GKE), eine Management- und Orchestrierungslösung für Container-basierte Anwendungen – für genau die wurde übrigens auch die Cisco Hybrid Cloud Platform zertifiziert, die Cisco und Google gemeinsam für die Rechenzentren ihrer Kunden entwickelt haben. Das System soll im August verfügbar sein.

Istio und Kubernetes

Auf den Fähigkeiten Kubernetes setzt Istio auf. (Istio kommt durch eine Zusammenarbeit von IBM, Google und Lyft zur Unterstützung des Datenverkehrs-Managements, der Zugangskontrolle und der Aggregation von Telemetriedaten zwischen Microservices zustande.) Die in Kürze produktiv einsetzbare Version 1.0 der Open-Source-Software steuert auf einer GKE übergeordneten Ebene, wie Services miteinander kommunizieren. Das umfasst Service Discovery und Traffic Management, sichere Kommunikation per Authentifizierung sowie Monitoring. Istio kann auch mit dem API-Management von Apigee kombiniert werden.

Google selbst wird Istio als gemanagten Dienst und mit Enterprise-Support innerhalb von GKE-Clustern anbieten. Derzeit befindet sich das Istio-powered Service Mesh noch im Alphastadium.

Die Cloud Services Platform umfasst GKE und Istio. Google verspricht mit dem Angebot eine einheitliche Managementlösung für On-Prem-Installationen mit Multi-Cluster-Management. Per GKE Policy Management lassen sich dabei Richtlinien für Workloads durchsetzen. Eine Integration mit dem Managementdienst Stackdriver ermögliche das Service Monitoring. Schließlich umfasst die Plattform auch Serverless Applications sowie Entwicklerwerkzeuge.

Die Cloud Services Platform wird voraussichtlich im Herbst verfügbar sein.

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