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Big Data Analysen

Goldgräberstimmung

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Aus offenen Quellen

Quentin Gallivan, CEO von Pentaho.
Quentin Gallivan, CEO von Pentaho.
(Bild: Pentaho)
Basis von Pentaho ist eine in Java geschriebene Open Source Software, die von der Community weiter gepflegt und entwickelt wird. Gegenüber den professionellen Versionen Basic, Professional und Enterprise fehlen ihr zwei wichtige Funktionsblöcke. Erstens die Datenintegration mit LDAP/ActiveDirectory, Benutzer- und Rollenverwaltung sowie Inhaltsberechtigungen, und zweitens die Dashboards für Führungskräfte, die die Schlüsselkennzahlen (Key Performance Indikators, KPIs) und Leistungsmetriken optisch anspruchsvoll visualisieren. Darüber hinaus kann sie zwar Quellen wie relationale und analytische Datenbanken anzapfen, es fehlt jedoch der Link zu Unternehmensanwendungen wie Google Analytics oder Java Message Services. Auch die Administration ist in den kostenpflichtigen Versionen deutlich komfortabler. Die kommerziellen Pakete unterscheiden sich in ihrem Leistungsspektrum in den Bereichen Reporting, Visualisierung und dem mobilen Support sowie dem Umfang der Support- und Maintenance-Services.

Zusätzlich ist Pentaho auch als Embedded-Version für OEM-Partner verfügbar. Es kann also in andere Anwendungen integriert werden. So hat beispielsweise Marketo sein SaaS-Angebot für Marketing Automation mit Pentaho um Funktionen für Reporting, Analyse und die Dashboard-Visualisierung erweitert.

In klingender Münze

Sinn und Zweck des Einsatzes von Big Data Business Analytics sind schnell erklärt: Erstens Umsatzsteigerungen: Das Kundenverhalten soll schneller und besser verstanden und antizipiert werden. Diese Erkenntnisse können dann profitabler für das eigene Geschäft nutzbar gemacht werden. Zweitens Kostenreduzierungen: Von der Maschinensteuerung bis zum Risikomanagement im Finanzsektor sollen dadurch Fehler reduziert, oder besser noch durch Antizipation vermieden werden. So soll aus Big Data Big Money werden!

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