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Erdbebensicherheit, Wasserkühlung im Rack und Luftstromsteuerung werden zu wichtigen Parametern der RZ-Betriebskosten

Gleichförmige Kühlleistung passt nicht zu den Hotspots zukünftiger Rechenzentren

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Das Hanshin-Awaji Beben 1995 zeigte: Es reicht nicht, wenn Gebäude im Falle eines Erdbebens nur die Menschen schützen, auch die IT muss überleben. Gleiches gilt für extreme Wettersituationen wie heftige Regenfälle mit Überschwemmungen.

Smarte Rechenzentren für große ...

Herausforderungen, denen sich die Ingenieure in Tatebayashi zu stellen hatten. Als Lösung kam eine Hybridbauweise aus Stahl und Beton heraus, die das eigentliche Rechenzentrum seismisch isoliert.

Das fensterlose Rechenzentrum ist auch optimiert gegen Blitzschlag, gegen innere (Wasserkühlung) und äußere Überschwemmungen wie auch gegen Feuer gewappnet. Extrem sensible Sensoren sollen beginnende Schwelbrände entdecken, noch bevor echte Schäden entstehen.

Auch hier sind smart vernetzte Sensoren der Schlüssel zum Ziel eines reibungslosen 24 Stunden Betriebs an 365 Tagen im Jahr. Massive, doppelwandige Wände isolieren das Gebäude thermisch nach außen. Strikte Zutrittskontrollen sorgen in dem normalerweise menschleeren Serverpark für die nötige Sicherheit.

... und Container für die kleinen Unternehmen

Was tut nun der, der sein eigenes, kleines Rechenzentrum behalten will und trotzdem von der fortschreitenden technischen Entwicklung profitieren möchte? Auch hier zeichnet sich eine Lösung ab, analog dem von Fujitus CTO Reger skizzierten Container-Ansatz.

Kühltechnisch autarke Container mit optimierten Servern, smarter Lastverteilung und Strom sparenden Chips könnten den Einsparzielen auch in einer Lagerhalle nahe kommen. Bevor sich die Mehrkosten über den verringerten Strombedarf amortisieren, dürfte allerdings einige Zeit vergehen.

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