Deutsche Telekom will weitere Gebiete per FTTH erschließen

Glasfasernetz mit bis zu 200 Mbit/s

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Künftig sollen Anwender per Glasfaser noch deutlich höhere Bandbreiten als die heutigen 200 Mbit/s nutzen können.
Künftig sollen Anwender per Glasfaser noch deutlich höhere Bandbreiten als die heutigen 200 Mbit/s nutzen können.

Die Deutsche Telekom nimmt erste Kunden in ihr neues Glasfasernetz. Die per FTTH angebundenen Nutzer sollen mit bis zu 200 Megabit pro Sekunde surfen.

Die Deutsche Telekom stellt ersten Kunden Glasfaseranschlüsse mit bis zu 200 Mbit/s im Download und bis zu 100 Mbit/s im Upload zur Verfügung. Die per FTTH realisierten Netzzugänge sind zunächst verfügbar in den zwölf Städten: Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Weitere Orte sollen folgen.

Beliebig buchbar ist das schnelle Glasfasernetz allerdings nicht. Eine von IP-Insider.de probeweise per Webformular auf der Webformular Informationsseite des Anbieters gestellte Anfrage für eine zentrale Lage in Ingolstadt lieferte noch nicht einmal die Option für einen Vorvertrag.

Ein Grund für die punktuelle Versorgung dürfte im recht aufwändigen Netzausbau liegen. Die Deutsche Telekom selbst zählt hierzu nicht nur kostenträchtige Tiefbauarbeiten, sondern auch das Einholen der Zustimmung betroffener Immobilieneigentümer. Niek Jan van Damme betont in diesem Zusammenhang: "Wir werden den Glasfaser-Ausbau deshalb mit Augenmaß vorantreiben".

Für 2013 habe man aber bereits in mehreren Städten Gebiete identifiziert, die für einen Ausbau infrage kommen. Voraussetzung hierfür sei nicht nur die Zustimmung der jeweiligen Stadt.

Bevor die Deutsche Telekom aktiv werde müssten auch rund 80 Prozent der Immobilieneigentümer grünes Licht für den Anschluss ans Glasfasernetz geben. Weitere Voraussetzung: Zehn Prozent der potentiellen Kunden im Ausbaugebiet müssen einen Vorvertrag abschließen.

Die Glasfaseranschlüsse kosten ab 55 Euro. Für die volle Bandbreite verlangt der Anbieter einen Aufpreis; Power-Nutzern wird die Geschwindigkeit ab 300 GByte respektive 400 GByte gedrosselt. Weitere Details zu den Preisen (pdf) gibt es online.

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