Dätwyler erweitert das Portfolio der Moduleinschübe nach oben

Glasfaser-Verbindungen in neuer Geschwindigkeitsklasse

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Moduleinschub aus der Baureihe "Dätwyler Datacenter Solution"
Moduleinschub aus der Baureihe "Dätwyler Datacenter Solution" (Bild: Dätwyler)

Eine vorkonfektionierte „Plug-and-Play“-Glasfaser-Lösung bringt die Dätwyler Cables GmbH für High-Density-Anforderungen in Rechenzentren auf den Markt. Die „Datacenter Solution“ (DCS) ist 100G-getestet.

Die neuen Moduleinschübe für Glasfasersysteme sind auf hohe Bandbreiten ausgelegt, nämlich auf die Kategorien OM3, OM4 und OS2. Sie passen zu den 3HE-Baugruppenträgern und den 1HE-Patchpanels von Dätwyler. Damit lassen sich hohe Packungsdichten realisieren: auf 3HE sind es 288 Fasern mit LCD-Anschlüssen oder bis zu 1728 Fasern mit MTP-Frontplatten.

Diese Variante der Moduleinschübe besteht nicht mehr aus eloxiertem Aluminium, sondern aus schwarzen Kunststoff. Im Gehäuse gibt es eine stabile Kabelführung von den rückseitigen MTP-Kupplungen zu den frontseitigen Kupplungen der Lichtwellenleiter. An den Kupplungen finden sich Beschriftungsstreifen.

Eine Palette von Varianten für unterschiedliche Ansprüche

Bisher waren die Moduleinschübe bereits mit zwei rückseitigen MTP-Kupplungen (Typ A) zur Aufnahme von zwei vorkonfektionierten MTP-Trunkkabeln erhältlich. Frontseitig boten die Einschübe sechs LCQ-Adapter (LC Quads). Inzwischen sind weitere Varianten, darunter MTP-auf-LSH- und MTP-auf-LCD-Module lieferbar, und es sollen noch mehr Modelle folgen. Zugleich bietet Dätwyler für alle diese Einschübe nun eine größere Auswahl an Polaritätsmethoden an. Wahlweise sind die neuen Moduleinschübe auch mit bis zu zwei Spleißkassetten für maximal 24 Fasern lieferbar – eine Verdoppelung der bisherigen Aufnahmekapazität.

Im Falle einer Migration auf 40G oder 100G werden die Moduleinschübe in den Verteilergehäusen durch Frontplatten mit MTP-Adaptern ersetzt. Diese MTP-Frontplatten – jetzt ebenfalls in Schwarz erhältlich – sind je nach Anforderung mit zwei bis maximal zwölf MTP-Adaptern bestückt. In den nächsten Monaten sollen zudem für alle Frontplattenvarianten Breakout-Module angeboten werden, die sich ebenfalls in das modulare Gesamtkonzept der Dätwyler Datacenter Solution einfügen.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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