Software AG verspricht Adabas- und Natural-Anwendern Perspektiven

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| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

(Bild: Software AG)

Der Titel sagt es: „Adabas & Natural 2050“. Mit dieser Agenda versichert die Software AG den Anwendern des Datenbank-Managementsystems und der zugehörigen Entwicklungsumgebung, dass sie nicht auf dem Abstellgleis der IT-Geschichte angekommen sind.

Yesterday

All my troubles seemed so far away

Now it looks as though they're here to stay

Oh I believe in yesterday

Suddenly

I'm not half the man I used to be

There's a shadow hanging over me

Oh yesterday came suddenly

The Beatles 1965

Totgesagte leben länger

Sorry für den Ohrwurm, Leser. Aber wenn Sie Adabas- und Natural-Anwender sind, klingelt es Ihnen eh dauern in den Ohren: Adabas und Natural sind so was von gestern, out, out, out. Hier nun die alternative Ansage: Totgesagte leben länger.

Die Software AG versichert unter dem Titel „Adabas & Natural 2050“, beide Produkte „über das Jahr 2050 hinaus“ zu unterstützen und weiter zu entwickeln. Das Darmstädter Softwarehaus will mit der Agenda Investitionen seiner Kunden schützen. Nach Angaben des Unternehmens betreiben 98 Prozent seiner Kunden auf der Plattform strategische und geschäftskritische Anwendungen.

Klassiker im Portfolio

Beide Produkte sind Klassiker im Portfolio der Software AG. Adabas ist ein Datenbank-Managementsystem aus den frühen 70er Jahren. Eng mit ihm verbunden ist Natural, eine fast genau so alte Entwicklungsumgebung für Anwendungen. Beide gibt es für alle relevanten Betriebssysteme, sind aber vor allem dort verbreitet, wo schon zu Anfang ihre Basis war: bei Großrechnern.

„Mit ‚Adabas & Natural 2050‘ zeigen wir unseren Kunden, dass wir den strategischen Wert und die hohe Bedeutung ihrer Unternehmensanwendungen anerkennen und unterstützen. Sie haben viele Milliarden Euro investiert, die es zu schützen gilt“, erläutert Eric Duffaut, Chief Customer Officer.

Weiterentwicklung bis über 2050 hinaus

Es geht aber nicht nur darum, den Lebenszyklus geschäftskritischer Anwendungen bei den Kunden zu verlängern. Vielmehr will das Softwarehaus beide Umgebungen auch so weiterentwickeln, das sie modernen Aufgaben gewachsen sind. „Das Ziel unserer Agenda, ist es, Adabas & Natural innovativer zu gestalten und zu erweitern“, erklärt Wolfram Jost, CTO der Software AG. „Das bedeutet, dass wir uns darauf fokussieren, unseren Kunden eine einzige, integrierte Plattform für die Digitalisierung zur Verfügung zu stellen, mit der sie die nächste Generation zukunftsfähiger Geschäftsanwendungen entwickeln können.“

Die Software AG will, wie in den kürzlich veröffentlichten Zukunftsleitlinien 2020 dargestellt, mit neuen Adabas- und Natural-Versionen dieses Vorhaben unterstützen. Das Unternehmen nennt an erster Stelle verstärkte responsive Web-Designfunktionen zur schnellen Anwendungsentwicklung mit Natural Web/AJAX-Anwendungen, die für mobile Geräte optimiert sind. In Sachen Big Data verweist die Software AG auf Echtzeitreplikation von Adabas-Daten in In-Memory-Systeme von Terracotta, um so skalierbare Anwendungen und Services im Internet zu ermöglichen.

Eine flankierende Firmenübernahme

Darüber hinaus wird Apama Streaming Analytics zur Entwicklung von analytischen Lösungen mit Echtzeitanalyse integriert. Schließlich geht es für DevOps um erweiterte Fähigkeiten zur Verbesserung von DevOps-Aufgaben in der Eclipse-basierten NaturalONE-Umgebung (zum Beispiel GIT-Unterstützung, Profiling, Tests).

In diesem Zusammenhang gibt die Software AG auch die Übernahme von CONNX Solutions bekannt, ein Unternehmen, das wichtige Technologien im Bereich der Datenintegration und -replikation für Adabas & Natural-Kunden bereitstellt. CONNX Solutions, mit Unternehmenssitz in Redmond WA, ist seit mehr als zehn Jahren ein bei Adabas & Natural-Kunden bekannter OEM-Partner der Software AG. Ziel der Übernahme ist es, den umfassenden Zugang zu dieser Technologie vor dem Hintergrund der Agenda 2050 sicherzustellen.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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