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OpenStack-Distribution von Suse aktualisiert Gebloggt: Suse veröffentlicht Suse Cloud 4.0

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Der Linux-Distributor Suse hat mit Suse Cloud 4.0 das nunmehr dritte Upate seiner auf Cloud-Management spezialisierten Distribution veröffentlicht. Die basiert jetzt auf der aktuellen OpenStack-Version Icehouse, unterstützt jetzt auch den Hypervisor von VMware und integriert erstmals den verteilten Objektspeicher Ceph.

Suse Cloud
Suse Cloud
(Suse Cloud (www.suse.com))

Suse Cloud 4.0 erscheint im Rhythmus von OpenStack planmäßig ca. 6 Monate nach Suse Cloud 3.0.  Ein Suse-Cloud-Setup setzt sich aus mehreren spezialisierten Systemen, wie dem Management-Server, sowie den Distributionen für die Cloud-Steuerrechner, den Nodes und die Speichersysteme zusammen. Jede Komponente kann unabhängig voneinander in Form von Subskriptionen für jeweils ein oder drei Jahre erworben werden. Test-Versionen zur Evaluierung lassen sich von der Projektseiter herunterladen.

OpenStack-Fundament

Als Fundament sämtlicher Cloud-Verwaltungs-Funktionen kommt jetzt die im April diesen Jahres aktualisierte OpenStack-Version Icehouse zum Einsatz. Als Betriebssystembasis der Komplettlösung zum Einrichter privater und hybrider IaaS-Clouds fungiert wie gehabt Suse Linux Enterprise. Ein zusätzliches, auf dem Crowbar-Projekt beruhendes Installations-Framework vereinfacht bei Suse Cloud das Installieren von Cloud-Diensten. Neu ist, dass Suse Cloud neben den Hppervisors KVM und XEN nun auch VMware ESXi, sowie VMwares Netzwerk-Virtualisierung NSX unterstützt.

Weitere Neuerungen

SuseCloud 4.0 greift zum Bereitstellen der Cloud-Verwaltungsfunktionen auf alle wichtigen OpenStack-Komponenten, etwa zur Speicherverwaltung (Cinder), den Netzwerkstack (Neutron), sowie auf sämtliche APIs und das Plugin-Modell von OpenStack zurück. Suse Cloud 4.0 aktualisiert aber nicht nur den OpenStack-Stack, sondern integriert erstmals auch das verteilte Cluster-Dateisystem Ceph. Ferner haben die Suse-Entwickler allgemein die Skalierbarkeit und Automatisierbarkeit verbessert und für eine grundsätzlich verbesserte Zusammenarbeit mit VMwares Datacenter- und Cloud-APIs gesorgt.