Wer gewinnt den Deutschen Rechenzentrumspreis 2015?

„Future Thinking“ - die Fachausstellung rund ums Datacenter

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Im Rahmen einer Gala wird der Deutsche Rechenzentrumspreis 2015 vergeben.
Im Rahmen einer Gala wird der Deutsche Rechenzentrumspreis 2015 vergeben. (Bild: dc-ce RZ-Beratung)

Am 20. und 21 April läuft in Darmstadt die Fachausstellung „Future Thinking“. Der einst kleine Branchentreff hat sich gemausert. Allein das Kongressprogramm ist beachtlich. Höhepunkt ist die Gala zur Vergabe des Deutschen Rechenzentrumspreises.

Beim Start im Jahr 2010 war es ein sehr übersichtlicher Treff einiger Bekannter aus der deutschen Rechenzentrums-Landschaft. Der Initiator Ulrich Terrahe, Geschäftsführer der DC-CE RZ-Beratung, wollte eigentlich vor allem auf Möglichkeiten für Energie-Einsparungen im RZ-Betrieb aufmerksam machen.

Abstimmen für den Online-Publikumspreis noch bis zum 13.April 2015.
Abstimmen für den Online-Publikumspreis noch bis zum 13.April 2015. (Bild: Datacenter-Insider)

Inzwischen hat sich die Veranstaltung zu einer beachtlichen Ausstellung mit Fachkongress ausgewachsen. Deren Highlight ist eine Gala, die den Rahmen bildet für den Deutschen Rechenzentrumspreis (Hier geht es zu den Einreichungen in diesem Jahr; Abstimmung über den Online-Publikumspreis ende am 13. April 2015).

Zwei Tage Vorträge, von der EN-50600 bis zum 3D-Modell

Den Rahmen des Kongressprogramms bilden nach der Eröffnung jeweils vormittags an beiden Tagen Hauptvorträge und Podiumsdiskussionen. Am ersten Tag geht es um die Energiewende und ihre Folgen für den RZ-Standort Deutschland, am zweiten Tag um das Bau(un)wesen in der BRD. Parallel laufen allerdings schon andere Vorträge und Diskussionsrunden.

Ulrich Terrahe, Initiator der Kongressmesse Future Thinking
Ulrich Terrahe, Initiator der Kongressmesse Future Thinking (Bild: dc-ce Rz-Beratung)

So gibt es am ersten Tag der Veranstaltung eine zweiteilige Podiumsdiskussion „EN 50600 - Einrichtungen und Infrastrukuren von Rechenzentren“. Daneben läuft die Vortragsreihe „Basiswissen für Planung und Bau von Rechenzentren“. Auf der Terrasse wird ein virtuell begehbares RZ vorgestellt, um den Nutzen von 3D-Technologien für den Bau und die Optimierung von Rechenzentren zu demonstrieren. Parallel laufen zwei Beiträge über „Modulare RZs“.

Ein RZ bauen? Und was dann?

Das Forum Telekom diskutiert die Frage „Standardisierung vs. Individualisierung“, ein RZ selbst bauen oder lieber mieten? Nicht fehlen darf ein Track zu High Performance Computing. Im Forum „Blackout“ geht es um sichere Energieversorgung und präventive Maßnahmen. Zwei weitere Themenblöcke sind „RZ-Klimatisierung“ und „Moderne RZ-Infrastruktur“. Und das war nur der erste Tag.

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Für den zweiten Tag müsste man sich auch schon clonen können. In zwei Blöcke mit anschließender Diskussionsrunde geteilt ist das Thema „Blauer Engel für energie- und ressourceneffizienten Rechenzentrumsbetrieb – neue Kriterien ab 2016“. Fünf Vorträge mit anschließender Diskussion laufen unter dem Titel „Den täglichen RZ-Betrieb managen“. Wer sich lieber mit Perspektiven beschäftigt, finden nebenan die Themenreihe „Unternehmensrechenzentrum der Zukunft“.

Neueste Techniken im Urteil von Kennern

Zunehmend an Bedeutung gewinnen regionale RZ-Betreiber als „Partner des Mittelstandes“. Um Glasfaser und Speichertechnologie geht es im Block „Hardware, Storage & Netztechnik“. Experten diskutieren über „Datacenter Infrastructur Management (DCIM)“. Und eins muss natürlich auch noch sein, nämlich das Thema „IT/RZ-Sicherheit“, unter anderem mit den Aspekten physische Sicherheit und Brandschutz.

Das Programm zeigt, wie facettenreich die Themen vom Bau eines Rechenzentrums, über seinen Betrieb bis zu den Zukunftsperspektiven sind. Entsprechend schwer fällt die Auswahl. Glücklicherweise bietet die Website www.future-thinking.de eine Möglichkeit, das Vortragsangebot nach Zielgruppen einzugrenzen.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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