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Dell-Server, -Storage und -(hyper-)konvergente Systeme Futter für die IT-Infrastruktur

Redakteur: Wilfried Platten

Mit den neuen Servern und Storage-Systemen zielt Dell auf das Datacenter und HPC-Anwendungen.

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Kompakt und konvergent: Dell PowerEdge FX
Kompakt und konvergent: Dell PowerEdge FX
(Foto: Dell)

Der kompakte „Poweredge C4130“-Server ist für den Einsatz in HPC-Szenarien (High Performance Computing) konzipiert. Er ist der bislang einzige Server mit „Xeon-E5-2600v3“-Prozessoren und bis zu vier GPU-Beschleunigern (Graphic Prozessing Units) in einem 1HE-Gehäuse.

Der Poweredge C4130 verfügt in der Maximalausstattung über zwei Xeon-Prozessoren, 16 DDR4-DIMM-Steckplätze, zwei SATA-SSDS und vier „Xeon-Phi“-Coprozessoren von Intel oder „Tesla“-GPUs von Nvidia. Dell gibt dafür eine Maximalleistung von 7,2 Teraflops und einen Performance-pro-Watt-Wert von 4,17 Gigaflops an. Er ist ab dem 2. Dezember verfügbar.

Server & More

Die natürliche Heimat des integrierten Systems „Dell Poweredge FX“ ist das Rechenzentrum. Obwohl er einen Server-Namen trägt, kombiniert er auf zwei Höheneinheiten Server-, Storage- und Netzwerkkomponenten, einschließlich integrierter Management-Funktionen. Basis sind die Poweredge-Server der 13. Generation. Bis zu sechs Server-Einschübe passen ins Gehäuse.

Noch einen Schritt höher auf der Integrationsleiter gehen die „XC Web-Scale Converged Appliances“. Statt konvergent, wie die FX-Modelle, sind sie hyperkonvergent, sprich: Neben Rechenleistung, Speicherplatz und Netzwerkfunktionen haben sie gleich auch die Virtualisierungs-Software mit an Bord, namentlich von VMware und Nutanix. Auch diese Appliances sind in fünf Modellen erhältlich. Prädestinierte Einsatzgebiete sind virtualisierte Desktop-Infrastrukturen und Architekturen mit multiplen Hypervisoren.

Storage & Less

Für den, der nicht auf (hyper-)konvergente Systeme setzen will, sondern nach wie vor dezidierte Storage-Systeme benötigt, hat Dell eine neuen Version des Storage-Arrays „PS4210“ für den Einsatz in kleinen bis mittleren virtualisierten Rechenzentren und Zweigstellen im Angebot. Im Vergleich zur vorherigen Produktgeneration soll die Performance um maximal das Sechsfache gesteigert worden sein.

Auch hier sind fünf Modelle verfügbar. Die Einstiegskonfiguration ist für Anfang 2015 angekündigt.

Ab sofort weltweit erhältlich ist das Storage-All-Flash-Array „SC4020“. Für rund 20.000 Euro soll es einen kostengünstigen Einstieg in die Flash-Welt eröffnen. Beide Systeme können zusätzlich um Festplatten-Laufwerke im gleichen Array erweitert werden.

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