IT für die 12 brasilianischen Städte mit WM-Spielstätten Fußball-WM 2014: Für die IT-Infrastruktur sorgt Unisys

Redakteur: Ulrike Ostler

Unisys, Agora Telecom, Comtex und Módulo sind Partner im brasilianischen Seguro Konsortium, das vom Extraordinary Security Department for Large Scale Events (SESGE), einer Abteilung des brasilianischen Justizministeriums, beauftragt wurde, in den 12 brasilianischen Städten, in denen die Fußballweltmeisterschaft 2014 ausgetragen wird die IT-Infrastruktur bereitzustellen.

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Unter anderem investiert die FIFA in großem Umfang in die Fernseh- und Rundfunkproduktion der Fussball-Weltmeisterschaft 2014. Denn: Die gesamte Produktion fällt künftig in den Aufgabenbereich der FIFA. Die Nettokosten für die Fernsehproduktionen der FIFA während der VM in Südafrika 2010 beliefen sich geschätzt auf 150 Millionen Dollar.
Unter anderem investiert die FIFA in großem Umfang in die Fernseh- und Rundfunkproduktion der Fussball-Weltmeisterschaft 2014. Denn: Die gesamte Produktion fällt künftig in den Aufgabenbereich der FIFA. Die Nettokosten für die Fernsehproduktionen der FIFA während der VM in Südafrika 2010 beliefen sich geschätzt auf 150 Millionen Dollar.
(Bild: FIFA)

Die Vereinbarung wurde im dritten Quartal 2013 getroffen und hat für das Konsortium einen geschätzten Gesamtwert von 110 Millionen Dollar. Das Konsortium ist für die IT-Systeme, Services und Infrastruktur an 13 integrierten Kommando- und Kontrollzentren (CICCs) verantwortlich, die in Rio de Janeiro, São Paulo, Belo Horizonte, Brasília, Cuiabá, Curitiba, Fortaleza, Manaus, Natal, Porto Alegre, Recifeund Salvador aufgebaut werden.

In der Hauptstadt Brasília wird es ein zusätzliches Rechenzentrum geben, das als Backup dient. Unisys stellt im Rahmen dieses Projektes alle Infrastrukturkomponenten bereit, die für die Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit kritischer Anwendungen in den Rechenzentren sorgen.

Agostinho Rocha, Vice President, Technology Consulting & Integration Solutions, Lateinamerika, und Managing Director, Unisys Brasilien, zeigt sich mehr als angetan: „Wir sind begeistert, Teil dieses Projektes zu sein, das so wichtig für die öffentliche Sicherheit in Brasilien ist – sowohl während als auch nach der Weltmeisterschaft – und das von Sportfans weltweit am Bildschirm verfolgt wird.“

Zur Sicherheit

Als Teil der öffentlichen Sicherheitsarchitektur, die für die Weltmeisterschaft entwickelt wird, steuern und überwachen die CICCs die Kommunikation zwischen den öffentlichen Sicherheitseinrichtungen in Brasilien wie dem Militär, der zivilen Polizei, der Bundespolizei der Feuerwehr und des Zivilschutzes. Die Mitglieder des Konsortiums verantworten außerdem veranstaltungsbezogene Anwendungslösungen, die Informationsverarbeitung, die Datenspeicherung und Desktop-Aktualisierungen.

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