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Mit dem Channel ins Rechenzentrum Fujitsus hausgemachte Hardware für Datacenter-Partner

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Anlässlich der Partnertage von Fujitsu, auf denen Systemhäusern ein informelles Update verpasst wurde, sprach Stefan Riedl mit dem Management in Deutschland. Wo die Reise hingeht war schon lange kein Geheimnis. Deutlich machte der Technologiekonzern, welche Etappen anpeilt werden.

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Der Fujitsu-Ansatz: Lösungen aus hausgemachter-Hardware.
Der Fujitsu-Ansatz: Lösungen aus hausgemachter-Hardware.
(© Oliver Erdmann - Fotolia.com)

Fujitsu wendet sich vertrieblich verstärkt den größeren Kunden zu und zwar im Datacenter-Segment. „Dieses Kundenpotenzial adressieren wir über unseren Channel, aber auch mit eigenen Vertriebsressourcen“, lobte Jörg Brünig, Senior Director Channel Germany bei Fujitsu, im Interview als Marschroute aus. Die „eigenen Vertriebsressourcen“ sind erklärungsbedürftig: Hier geht es nicht um mehr Direktgeschäft, sondern um das Direct-Touch-Modell, wie Brünig betont.

Hand in Hand beim Kunden

Bei der Herangehensweise beschränkt man sich bei Fujitsu nicht auf die Weitergabe von mehr oder weniger auftragsträchtigen Leads, sondern es geht mitunter um konkrete Aufträge, die der Fujitsu-Vertrieb an Land gezogen hat und die dann zusammen mit Datacenter-Partnern verwirklicht werden sollen. „Wir gehen gemeinsam mit unseren Partnern zum Kunden, treten dort gemeinsam auf und stemmen die Projekte dann auch gemeinsam“, so der Channel-Chef.

XaaS

Jörg Brünig, Senior Director Channel and Retail, Fujitsu Technology Solutions
Jörg Brünig, Senior Director Channel and Retail, Fujitsu Technology Solutions
(Bild: Fujitsu)
Das „gemeinsam“ ist deswegen dick unterstrichen, weil die Datacenter-Szenarien komplex sind und teilweise auch Managed Services aus Fujitsu-Rechenzentren eine Rolle spielen, die im Rahmen von Outsourcing-Projekten angeboten werden.

Denn auch bei Fujitsu hat man erkannt, wohin langfristig die Reise geht: Infrastructure-, Software-, Laufzeitumgebungen- und Hardware-, also quasi „Everything as a Service“ (XaaS) gelten als zukunftsträchtige Geschäftsmodelle, ja sogar als künftiges „Computing-Paradigma“ – allerdings mit Einschränkungen.

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