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Fujitsu Forum 2011 Fujitsu überschlägt sich vor Cloud-Begeisterung

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Stefan Riedl / Stefan Riedl

Das Wort „Hausmesse“ scheint beim Fujitsu Forum 2011 inzwischen etwas unterdimensioniert zu sein. CEO Rolf Schwirz nannte sie lieber „eine der größten IT-Veranstaltungen auf dem Planeten“. Neben der modernisierten „atmenden Fabrik“ standen teilweise überraschende Neuerungen in Sachen Cloud Computing im Mittelpunkt.

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Beeindruckende Showeinlage auf dem Fujitsu Forum 2011 in München.
Beeindruckende Showeinlage auf dem Fujitsu Forum 2011 in München.

Solch einen Andrang von Anzugträgern aus der IT-Branche hat das Münchner Messezentrum zuletzt zur IT-Messe Systems gesehen. Mehr als 10.000 Besucher strömten an zwei Veranstaltungstagen auf die Hausmesse Fujitsu Forum 2011. Die letzte Systems zählte zwar fast viermal so viele Besucher (39.000), lief aber doppelt so lange (vier Messetage) und drehte sich um mehr als 1.000 Aussteller. Am 9. und 10. November dieses Jahres ging es in München hingegen nur um Fujitsu und eine Handvoll Partnerunternehmen.

Zur Keynote platzte der große Saal aus allen Nähten, so dass Hostessen in roter Fujitsu-Uniform einige Teilnehmer wieder höflich hinauskomplimentieren mussten. Sie konnten allerdings die Rede draußen auf Video-Leinwänden verfolgen.

Überfüllung: Ein Teil der Fujitsu-Gäste fand keinen Sitzplatz und musste draußen warten.
Überfüllung: Ein Teil der Fujitsu-Gäste fand keinen Sitzplatz und musste draußen warten.

Gastgeber und Fujitsu-CEO Rolf Schwirz bezeichnete die Hausmesse dann auch als „eine der größten IT-Veranstaltungen auf diesem Planeten“. Aus 80 Ländern seien die Besucher nach München gereist.

Schwirz bedankte sich bei den anwesenden Partnern stellvertretend für alle dafür, dass sie „mehr Geschäft mit Fujitsu gemacht haben, als jemals zuvor“.

Willkommen HP-Partner

Auch wenn er die Geschäftszahlen nicht explizit nennt: Im Fujitsu-Geschäftsjahr 2010, das zum April 2011 endete, wurden knapp 4,4 Milliarden Euro umgesetzt – das entspricht einer Steigerung von rund 160 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Auch die jüngsten Gartner-Zahlen belegen den Erfolg. So konnte der japanische Hersteller hierzulande im dritten Quartal einen Platz im PC-Markt-Ranking gut machen und steht nun auf Rang vier. Mit rund 246.000 verkauften PCs liegt das Umsatzwachstum bei 26,4 Prozent – und das, obwohl der PC-Markt in Deutschland im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,9 Prozent schrumpfte.

Den ersten Platz belegt übrigens, trotz der Querelen in den vergangenen Monaten rund um die mögliche Ausgliederung der PC-Sparte, der Hewlett-Packard-Konzern. Einen Seitenhieb auf HP konnte sich Schwirz vor dem Hintergrund einiger verunsicherter HP-Partner, die zu Fujitsu gewechselt sind, dennoch nicht verkneifen.

Der CEO hieß sie herzlich willkommen in der Fujitsu-Familie und ließ die ehemaligen Konkurrenz-Partner wissen: „You are now finally in the right place“.

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