Cloud Fusion als Antwort auf die IT-Megatrends

Fujitsu Forum: Big Data, Cloud und Apps im Mittelpunkt

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Für Windows 8

Natürlich durfte auch der Schwenk auf Windows 8 nicht fehlen. Für den Umgang mit dem neuen touch-basierten Betriebssystem wurde die X-Line entwickelt, mit gleichaussehenden Desktop-PCs, Thin Clients und Displays. Fujitsu bezeichnet sie als erste einheitliche Produktfamilie für Desktop Computing, mit dem Esprimo X913-T als Flaggschiff.

Gemeinsam ist allen Modellen das höhenverstellbare, rahmenlose HD-Touch-Display mit 23 Zoll Diagonale. Es kann beliebig gedreht, geschwenkt oder abgewinkelt werden. Je nach Typ ist im Fuß des Displays die Hardware für den Einsatz als PC oder Thin Client untergebracht. Für Virtual- oder Server Based Computing erhält der Thin Client seinen Strom per Ethernet-Kabel gereicht.

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Ein Ultraschall-Sensor bietet Gesichtserkennung und schaltet automatisch in den Niedrigenergie- oder Sleep-Modus, wenn der Anwender den Schreibtisch verlässt. Kehrt er an seinen Rechner zurück, wird dieser automatisch entsperrt.

Die Preise für den PC Esprimo X913/X913-T beginnen bei 1.499 Euro, für den Thin Client Futro X913/X913-T sind mindestens 669 Euro zu bezahlen.

Kein CE

Bei so viel optischer Finesse könnte man glatt auf den Gedanken kommen, Fujitsu wolle auch wieder in das Consumer-Geschäft einsteigen. Konkurrenten wie Lenovo sehen hier, beim privaten Anwender, in der Konsequenz der viel zitierten BYOD-Szenarien mehr und mehr die Entscheidungsgewalt über die Wahl eines bestimmten Anbieters und investieren deshalb massiv in diesem Kundensegment.

Für Fujitsu kommt das nicht in Frage. Dazu nochmals Rupert Lehner: „Wir haben uns aus guten Gründen vor fünf Jahren dazu entschlossen, das CE-Geschäft aufzugeben. Unsere Bottom Line sind und bleiben die Tablets. Und auch die sehen wir ausschließlich im B2B-Bereich. Da gibt es keine strategische Änderung.“

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Fujitsu Partner of the Year: Die Bechtle AG

Erstmals wurde in diesem Jahr ein internationaler Partner des Jahres im Rahmen des Select Partner Programs gekürt. Für die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika räumte die Bechtle AG als erste Firma überhaupt diesen Preis ab. Ein Gewinner, der sich für Jörg Brünig, Senior Director Channel and Retail bei FTS, logisch abzeichnete: „Die Bechtle AG ist mit großem, oder besser sehr großem Abstand unser bester Partner weltweit. Wir sind ein seit vielen Jahren eingespieltes Team, das in allen Produkt-, Lösungs- und Kundensegmenten eng und erfolgreich zusammen arbeitet.“

Dagegen war Gerhard Marz, Bereichsvorstand der Bechtle AG, über die Auszeichnung doch etwas erstaunt: „Natürlich haben wir uns aufgrund unseres Engagements und der vielen gemeinsamen Projekte etwas ausgerechnet. Aber eine gewisse Überraschung war schon dabei. Es entspricht unserer Kultur, mit unseren Partnern durch dick und dünn zu gehen. Das hat jenseits des reinen Zahlenwerks sicher auch eine Rolle gespielt.“ Das passt zu den acht Bewertungskriterien, nach denen die Ermittlung des Siegers erfolgt. Neben der finanziellen Leistungsfähigkeit, den Umsatzzahlen, dem Wachstumsraten und der Innovationskraft zählen dazu auch eher weiche Faktoren, wie etwa die größte nachgewiesene Loyalität zu Fujitsu.

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