Hardware für In-Memory-Computing

Fujitsu bestückt Primequest und Primegy mit v4-Xeons

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Vier-Sockel-Server „Primergy RX4770 M3“ ist das bisher stärkste RX-Modell aus dem Hause Fujitsu.
Der Vier-Sockel-Server „Primergy RX4770 M3“ ist das bisher stärkste RX-Modell aus dem Hause Fujitsu. (Bild: Fujitsu)

Mit dem Vier-Sockel-Server „Primergy RX4770 M3“ bringt Fujitsu den stärksten Server seiner Art auf den Markt, den der Hersteller jemals gebaut hat. Das neue Topmodell der Rack-Server-Linie setzt auf die jüngste „Intel Xeon E7 v4“-Prozessor-Familie und lässt sich dank 96 DIMM-Slots mit bis zu 6 Terabyte (TB) DDR4-Speicher ausrüsten. Neu im Fujitsu-Portfolio ist auch ein weiterer “Primquest”-Server.

Da neue Performance-Flaggschiff Primergy RX4770 M3 eignet sich insbesondere für den Betrieb von In-Memory Datenbanken, etwa für den zertifizierten Betrieb von SAP HANA-Plattformen, für Virtualisierungsprojekte und Server-Konsolidierung in Rechenzentren. Der Einstiegspreis liegt bei 12.000 Euro.

Ein Blick ins Innesre des Fujitsu Primergy RX4770 M3.
Ein Blick ins Innesre des Fujitsu Primergy RX4770 M3. (Bild: Fujitsu)

Generell ist das Rack-fähige Modell RX4770 M3 für Rechenzentrums-Infrastrukturen konzipiert, deren Anspruch auf dem hochverfügbaren Betrieb von geschäftskritischen Anwendungen liegt. Die neue Generation des x86-Servers eignet sich dazu, rechenintensive Arbeiten wie In-Memory-Computing, Big Data- oder Echtzeit-Analysen durchzuführen. Und das schließt auch den zertifizierten Betrieb der SAP HANA-Plattform ein.

Da ungeplante Ausfallzeiten auch hohe Kosten mit sich bringen, achtete Fujitsu bei der Entwicklung des neuen RX-Servers auf die Sicherstellung eines absoluten Höchstmaßes an Verfügbarkeit. Die daraus resultierende Robustheit wird durch erweiterte geschäftskritische Ausfallsicherheit und umfangreiche Security-Features sichergestellt.

Effiziente Kühlung senkt Kosten und CO2-Ausstoß

Ein weiterer Pluspunkt ist das „Fujitsu Cool-safe Advanced Thermal Design“. Dieses patentierte Kühlungskonzept erlaubt den Betrieb der Server bei Temperaturen zwischen +5 und +40 Grad Celsius. Diese Flexibilität bringt gegenüber älteren Servern mit höheren Kühlungsbedarf Energie-Einsparungen von über 25 Prozent mit sich.

Uwe Neumeier, Vice President & Head of Data Center, EMEIA Product Business bei Fujitsu, fast die Vorteile des Servers aus seiner Sicht zusammen: „Die Konsolidierung von Rechenzentren ist ein wichtiger und kritischer Teil eines jeden digitalen Transformationsprojektes. Hier gilt es, verlässliche Technik wie den Fujitsu Primergy RX Server, der belastbarer ist als jemals zuvor, als Fundament einzusetzen. Kunden, die sich für Primergy-Server entscheiden, können eine lange garantierte Laufzeit erwarten und die Verfügbarkeit geschäftskritischer Anwendungen wie In-Memory-Computing oder Enterprise-Resource-Planning auf unkomplizierte Art und Weise realisieren.“

Hier sind technische Details des Primergy-Modells:

  • Typ: Rack Server
  • Anzahl von Prozessor-Sockeln: 4 (bestückt mit wahlweise 2 oder 4 Prozessoren)
  • Chipsatz: Intel C602 J, Intel C114 Scalable Memory Buffer (Advanced)
  • Speicher-Steckplätze: 96 (auf 8 Memory Boards á 12 Slots), DDR4 DIMM
  • Speicher-Kapazität (min. – max.): 16 GB – 6 TB
  • Konnektivität: 2x 10 Gbit/s Ethernet (RJ45), 1x dedizierter Management LAN-Port für iRMC S4 (10/100/1000 Mbit/s), 1x RS-232-C Serial 1
  • PCIe 3.0 x8 Slots: 9
  • PCIe 3.0 x16 Slots: 2
  • Laufwerk-Slots: 12x 2,5 Zoll (hot plug), 1x 5,25 / 0,5 Zoll für DVD / Blu-Ray
  • Lüfter: 8
  • Maximales Gewicht: 46 Kilogramm, variiert nach Konfiguration
  • Umgebungstemperatur: 5 - 40 °C

Das jüngste Fujitsu Primequest-Modell 2800E
Das jüngste Fujitsu Primequest-Modell 2800E (Bild: Fujitsu)

Das Modell Primequest 2800E

Das neue Server-Modell Primequest 2800E ist die dritte Generation von dieser x86 Server und ebenfalls mit den jüngsten Prozessoren der Intel Xeon-Produktfamilie bestückt (E7-8800 / 4800 v4). Das System soll mit Stabilität, Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit punkten. Es eignet sich mit bis zu 192 Prozessorkernen und maximal 24 Terabyte DDR4-RAM ebenfalls für den Betrieb geschäfts- und unternehmenskritischer Anwendungen und ist ebenso wie das Primergy-System für den Betrieb der SAP HANA zertifiziert. Außerdem umfasst die Unix-basierte Umgebungen und Oracle-Datenbanken.

Zu der Fujitsu Primequest-Familie gehören die Modelle:

  • Fujitsu Primequest 2400E3: Quad-Socket-Rack-Server mit bis zu 2 System-Boards und bis zu 4 x Intel Xeon E7-8800 v3-Prozessorfamilie mit bis zu 96 Kernen und 16 GB - maximal 12 TB DDR4-Speicher (96 DIMMs)
  • Fujitsu Primquest 2800E3: Octo-Socket-Rack-Server mit bis zu 4 System-Boards und bis zu 8 x Intel Xeon E7-8800 v4-Prozessorfamilie mit bis zu 192 Kernen und 16 GB - maximal 24 TB DDR4-Speicher (192 DIMMs) sowie vielen I/O-Erweiterungsmöglichkeiten mit bis zu 56 PCIe-Slots
  • Fujitsu Primequest 2800B3: Octo-Socket-Rack-Server mit bis zu 4 System-Boards und bis zu 8 x Intel Xeon E7-8800 v4-Prozessorfamilie mit bis zu 192 Kernen und 16 GB - maximal 24 TB DDR4-Speicher (192 DIMMs) sowie Erweiterungsoptionen 16 PCIe 3.0
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