6,6 Petaflops für eine bessere Welt

Fujitsu baut einen Supercomputer für die Universität Tokio

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das Rechenzentrum an der Universität Tokio wurde 1965 gegründet, um Forschern in ganz Japan eine gemeinsame Nutzung von Computerressourcen zu ermöglichen.
Das Rechenzentrum an der Universität Tokio wurde 1965 gegründet, um Forschern in ganz Japan eine gemeinsame Nutzung von Computerressourcen zu ermöglichen. (Bild: Information Technology Center Universität Tokio)

Unter der Bezeichnung „Oakbridge-CX“ entsteht in Tokio ein massiv-parallelen Supercomputer für das dortige Information Technology Center. Das System soll eine theoretische Spitzenleistung von 6,6 Petaflops liefern, indem es 1.368 „Primergy“-Server mit „Intel Xeon SP“-Prozessoren an Bord bündelt.

Geplant ist, dass der Supercomputer mit bis zu 6,6 Petaflops bis Juli 2019 in Betrieb geht. Das Präfix „Peta“ seht für eine Billiarde, so dass das Cluster in der Lage sein soll, 6,6 Billiarden Gleitkommaoperationen pro Sekunde zu rechnen.

Der Aufbau von „Oakbridge-CX“.
Der Aufbau von „Oakbridge-CX“. (Bild: Fujitsu)

Den derzeit schnellsten Supercomputer in Japan hat ebenfalls Fujitsu gebaut, und zwar 2017; dieser erreicht 37 Petaflops. Die „AI Bridging Cloud Infrastructure“ (ABCI) galt in der Top500-Liste aus dem Juni vergangenen Jahres als der fünftschnellte Supercomputer und stand zu dem Zeitpunkt auf Platz 8 der „Green500“-Liste.

Laut der Universität Tokio soll das kommende System unter anderem für Feldversuche genutzt werden. Dabei geht es um Datenverwertungsplattformen und der Vision, damit eine „Society 5.0“ zu verwirklichen - ein humanzentriertes Modell, das sowohl eine wirtschaftliche Entwicklung als auch die Lösung sozialer Probleme ermöglicht, indem etwa virtuelle Räume und die physische Welt miteinander verbunden werden.

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