Univention senkt die Lizenzpreise für UCS-Infrastruktur-Software

Freibier! Business-Linux für null Euro

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Auch bei den anderen Lizenzen von Univention hat sich einiges getan. Es läuft im Wesentlichen auf Preissenkungen um jährlich 139 Euro hinaus. „Sonst wäre die Stufe zu den Subskriptionen für Kleinunternehmen, die Support haben wollen, zu hoch geraten“, erklärt Firmenchef Peter Ganten. Bei den drei „Subscription“ sind im Gegensatz zu früher die ersten zehn Benutzer in einer Domäne kostenlos. Je weiterem Benutzer sind jährlich 13,90 Euro fällig. Ganten: „Damit ist auch für kleine Unternehmen die Verwendung kommerzieller Subskriptionen mit längerer Pflege und Möglichkeit zum Zugriff auf den Support keine finanzielle Hürde.“

Base, Standard und Premium Subscription mit Support

Die „Base Subscription“ kostet 290 Euro pro Jahr und ist auf zwei CPU, vier virtuelle Maschinen und 1000 Anwender begrenzt. Hierzu kann man Univention-Support in Packs zu unterschiedlichen Zahlen von Incidents erwerben. Jedes Major-Release wird fünf Jahre unterstützt.

Hingegen sieht die nächsthöhere „Standard Subscription“ eine Incident-Flatrate, also unbegrenzten Support vor. Bei dieser Lizenz ist die Zahl der CPUs und virtuellen Maschinen unbegrenzt, die der Benutzer auf 1000 limitiert. Auch hier ist für den Support ein Upgrade nach fünf Jahren erforderlich. Die Kosten: 1190 Euro pro Jahr.

Für die ganz großen Umgebungen gibt es die „Premium Subscription“ zum Preis von 1690 Euro pro Jahr. Hier gibt es keinerlei Einschränkungen hinsichtlich CPUs virtuellen Maschinen und Nutzerzahlen. Die weiteren Unterschiede zu den anderen Lizenzen bestehen in der sieben Jahre dauernden Unterstützung für Major-Releases und vor allem in der hier möglichen Festlegung von maximalen Reaktionszeiten des Univention-Supports.

Spezialvarianten für Bildungs- und Forschungseinrichtungen

Unverändert gibt es zwei Spezialvarianten von UCS. Die Lizenzform „Research & Education“ ist für solche Einrichtungen rund 40 Prozent günstiger als eine der oben genannten Subskriptionen. Der tatsächliche Preis wird mit Univention frei verhandelt und beläuft sich auf einen gerundeten Betrag.

Die Lizenzform „Classroom“ betrifft eigentlich ein funktional umfangreicheres Paket als UCS und hat dann den Produktnamen „UCS@school“. Hier belaufen sich die Kosten auf einen Euro pro Schüler und Jahr. Wo auf die UCS-Server-Umgebung angepasste Linux-Desktops zum Einsatz kommen, kostet der „Univention Corporate Client“ (UCC) 22,90 Euro pro Arbeitsplatz und Jahr.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim

(ID:43336091)

Über den Autor

 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist