Thema: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1

erstellt am: 08.02.2012 13:40

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Konzerne und mittelständige Unternehmen müssen mehr lizenzieren als sie denken.
VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1


Weder VMware noch Microsoft haben in ihren Virtualisierungslösungen alle notwendigen Funktionen lizenziert. Vor allem bei der massiven Virtualisierung zahlreicher Server sind weitere Produkte notwendig, um die Server stabil und leistungsstark zu betreiben.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1
08.02.2012 13:40

Die Aussage, dass vMotion zusätzlich zu vSphere Standard, Enterprise oder Enterprise Plus lizenziert werden muss ist falsch!! vMotion ist in allen drei Editionen enthalten und muss NICHT extra lizenziert werden.

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Thomas Joos





dabei seit: 12.12.2011

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RE: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1
10.02.2012 13:03

Hallo,

danke für das Feedback.

Im Artikel gehe ich im entsprechenden Abschnitt auf die kostenlose ESXi-Version von vSphere ein. Diese stellt die Grundlage der Virtualisierung dar und beherrscht kein vMotion. Hierzu müssen Unternehmen erst die Standard oder Enterprise-Edition lizenzieren. In diesem Fall ist vMotion dabei, da haben Sie Recht.
Microsoft bietet mit dem Hyper-V-Server 2008 R2 aber ein Produkt an, welches auch in der kostenlosen Edition bereits Hochverfügbarkeit im Cluster und Livemigration beherrscht, auch ohne Zusatzprodukte.

Mir war wichtig, dass Administratoren wissen, dass vMotion nicht zwingendermaßen zu vSphere gehört, auch wenn es in aktuellen Bundels enthalten ist.

Gruss

Thomas Joos

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nicht registrierter User


RE: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1
13.02.2012 15:41

Der Text endet mehr oder weniger im Jahr 2008. vMotion und Live Migration gibt es seit vielen (6..8) Jahren, ebenso wie MS Cluster.

System Center 2012 und all neuen Funktionen und Modulen finden keine Erwähnung. System Center hat jedoch nun 7 Bausteine und ist seit dem letzten Jahr als Beta verfügbar. Die Finale kommt nun diese Tage.

Kein Wort zu den Management-Tools, die VMware in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat: VMware OPs Manager, zum vFabric Manger, zum VMware IT Buisness manager, Stage Recovery Manager, und all den weiteren Dingen, . Außerdem gibt es in dem Artikel keine Rechenbeispiele.

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Thomas Joos





dabei seit: 12.12.2011

Beiträge: 228

RE: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1
14.02.2012 18:04

Hallo,

danke für das Feedback. Livemigration gibt es in vSphere schon länger, das ist richtig.
Aber nicht Live-Migration in Hyper-V. Das gibt es erst in der aktuellen Version. Mir war wichtig zu zeigen, dass man bei Hyper-V noch einiges an Zusatztools benötigt, nicht nur die Bordmittel..
So habe ich das auch erwähnt. Vor der Live-Migration gab es nur die Quick-Migration in Windows Server 2008. Mir war wichtig die Unterschiede zu zeigen.

Aktuell gibt es halt nun mal die Produkte von System Center 2012 nur als Beta. Natürlich hätte ich noch ausführlicher auf zukünftige Produkte eingehen können, nur ändert das nicht den Sinn des Artikels, dass man Zusatzwerkzeuge für die verschiedenen Funktionen benötigt, egal ob 2008 R2, 2010 oder 2012.

Sellbstverständlich gibt es zu VMware noch eine Vielzahl an Produkten. Sinn war aber zu zeigen, dass Hyper-V nicht umsonst ist wie viele denken, sondern man bei MS noch zusätzliche Produkte braucht, umgekehrt aber Funktionen wie Livemigration ud Cluster auch mit kostenlosen Mitteln möglich ist.

Ich hätte das locker noch erweitern können, nur wurden aus einem schon zwei Artikel. Zu dem Thema lässt sich noch viel mehr schreiben. Ich schreibe für IT-Administrator zu diesem Thema ein Sonderheft mit 180 Seiten und im Herbst ein ganzes Buch zum Thema bei Addison Wesley.

Auf Wunsch können wir die aktuellen Artikel erweitern und mit den zusätzlichen Lösungen noch ergänzen. Scope war aber zu zeigen, dass Unternehmen nicht nur vSPhere und Hyper-V brauchen (das denken nämlich viele), sondern haufenweise zusätzliche Lösungen. Wenn ich das noch weiter detaillieren soll, kann ich dazu gerne noch 1-2 Artikel machen die dann die neuen 2012-Produkte behandeln und die Zusatztools zu vSphere. Aber alles auf einmal und dann auch noch Rechenbeispiele für hunderte Varianten an Lizenzen. Volume, Software Assurance, OEM, ist schwer möglich. Das ist in normalen Artikeln kaum möglich. Alleine das Thema Lizenzierung würde mehrere Artikel füllen.

Sinn der beiden Artikel soll die Sensibilisierung für zusätzliche Produkte sein und was Unternehmen bei der Virtualisierung wirklich benötigen.

Ich freue mich auf weiteres Feedback.

Gruss

Thomas Joos

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nicht registrierter User


RE: VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1
12.10.2012 16:53

Der Hyper-V Server ist auch in der kostenlosen Version vollwertig. auch in der Kostenlosen Version können die Cluster (HA) Dienste verwendet werden! Live-Migration etc. sind ebenfalls enthalten...

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