Thema: Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?

erstellt am: 23.01.2019 13:38

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Diskussion zum Artikel


Leitungs- und Planungsengpässe
Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?


Hinter vorgehaltener Hand schon längst kein Geschäftsgeheimnis mehr: Am weltweit größten Datenumschlagplatz und ausgewiesenen Datacenter-Hotspot Frankfurt am Main haben viele der dort ansässigen Co-Location-Rechenzentren Probleme damit, den Energiebedarf für einen weiteren Ausbau decken zu können. Bestandsrechenzentren mit festen Stromzusagen dagegen müssen sich keine Sorgen machen.

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Kommentar zu: Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?
23.01.2019 13:38

Wir trennen uns von Kern- und Kohlekraft (50% der Stromerzeugung 2018), brauchen für digitale Infrastrukturen gleichzeitig viel mehr Strom. Strom brauchen wir nach RZ-Bedarf (24/7) und nicht nach Wetterlage. Wäre es nicht angebracht über zukünftige Strategien für RZ-Standorte nachzudenken?

Staffan Reveman

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RE: Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?
28.01.2019 08:17

Während in der deutschen Energiepolitik in ideologischem Gutmenschentum zartgrüne Wolkenkuckucksheime gebaut werden, weichen die RZ-Betreiber ins benachbarte Ausland aus, wo Strom zunehmend besser verfügbar ist als in Deutschland und vor allem nur gut die Hälfte kostet. Dass (je nach Ausweichland) der Atom- bzw. Kohlestromanteil wesentlich höher ist, spielt keine Rolle, wir haben ja die weiße Weste. Wir müssen sehr aufpassen, dass wir uns energiewirtschaftlich - sowohl hinsichtlich der Kosten, als auch hinsichtlich der Versorgungssicherheit - nicht selbst ins Abseits stellen.

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RE: Versiegt der Stromfluss für die Co-Locator in Frankfurt am Main schon bald?
28.01.2019 14:25

Der eindeutig politisch Kommentar bzgl. der Strompreise und der Gutmenschen hat keinerlei sinnvollen Bezug zum eigentlichen Artikel. Mit Atom- und Kohlestrom steht in der Stadt Frankfurt auch nicht mehr Stromkapazität zur Verfügung!

Trotzdem ein Kommentar zum Kommentar: Auch wenn der Energiewandel in Deutschland so manche Schwierigkeit mit sich bringt, so will ihn die Mehrzahl der Deutschen (womit wohl die Mehrheit der Deutschen zu den Gutmenschen gehört; was ist eigentlich falsch daran, ein Gutmensch zus ein?). Der Rechenzentrumsmarkt in Deutschland boomt, trotz deutlich höherer Strompreise als im europäischen Ausland. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es viele Gründe (z.B. Latenzzeit, Edge Computing etc.) gibt, die IT in Deutschland und nicht in Skandinavien oder anderen europäischen Lokationen zu betreiben.
ES gibt aber viele gute Gründe, von Atom- und Kohlestrom wegzukommen (Risiken und Endlagerproblematik der Atomenergie, begrenzte Kapazitäten und Umweltbelastung der Verstromung von Kohle etc.).
Wie gesagt, der Weg ist nicht einfach, aber (im Sinne unserer eigenen und der nachfolgenden Generationen hoffentlich) unumkehrbar!

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