Thema: Steigende Rechenleistungsdichte fordert Umdenken bei der Kühlung

erstellt am: 12.07.2019 13:49

Antworten: 3

Diskussion zum Artikel


Herausforderung für Rechenzentren
Steigende Rechenleistungsdichte fordert Umdenken bei der Kühlung


Durch die Digitalisierung wird in den nächsten drei Jahren ein gestiegener Bedarf an Verarbeitung und Analyse von Daten um den Faktor 10 entstehen. Die unvermeidbare Konsequenz: Ein Anstieg der Leistungsdichte. Stehen in den Rechenzentren dafür die geeigneten Kühlkonzepte bereit?

zum Artikel

Antworten

wim buters





dabei seit: 06.09.2017

Beiträge: 2

Kommentar zu: Steigende Rechenleistungsdichte fordert Umdenken bei der Kühlung
12.07.2019 13:49

Völlig einverstanden !

Wim Buters
Principal Commercial Officer
Asperitas Immersed Computing

Antworten

nicht registrierter User


RE: Steigende Rechenleistungsdichte fordert Umdenken bei der Kühlung
15.07.2019 14:55

Sehe ich auch so.
Jedoch muss die Flexibilität (= Schnelles Austauschen von Blades) gewahrt bleiben.

Gefragt sind bewährte, zuverlässig arbeitende Schnellverbindungssysteme
die beim Trennen der Kühleitung keinen Tropfen entweichen lassen - und das auch im Langzeitbetrieb.
Besonders anwenderfreundlich und prozesssicher sind dabei blind-mate-Systeme, bei welchen der Kühlkreislauf automatisch beim Einschieben der Blades verbunden wird.
Fragen Sie gezielt nach Fluidkupplungen für die Serverkühlung.
Die Kupplungsspezialisten von STÄUBLI Connectors beraten Sie gerne.

Roland Haas
Manager Technical Sales Support
Stäubli Tec Systems GmbH Connectors
Theodor-Schmidt-Str. 19/25
95449 Bayreuth / DE

Antworten

nicht registrierter User


RE: Steigende Rechenleistungsdichte fordert Umdenken bei der Kühlung
17.07.2019 19:35

Naja, stimme dem Ansatz im Grundsatz ersteinmal zu.
jedoch sind da noch ein paar Fallstricke im Weg.
- Tropfenfreie Schnellkupplungen - eventuell gibt es solche mittlerweile auf dem Markt
Korrosionsfrei? Verbrühungsgefahr?
- Bei Wechsel eines Rechners ist die entsprechende Menge Flüssigkeitsmenge des Rechners zu ersetzen - kontrollierte und überwachte Nachspeisung des Hot-Fluid-Systems erforderlich.
- Hydraulischer Abgleich der Einzelverbraucher?
- Temperaturüberwachung der Einzelverbraucher incl. Alarmierung!
- Konzept nicht vereinbar mit Thier-Anforderungen nach getrennten Systemen N+1, 2N etc. da ein Fluidkreislauf! Zukünftige Anwendungen werden sich nicht mehr mit Thier 1 oder zwei zufrieden geben.
- Frostschutz der Außeneinheiten; elektrisch, Glykohl?? - in unseren Breitengraden immer dran denken, auch diese Einheiten werden mal außer Betrieb genommen.
- Kühlkonzept für Infrastruktur der Netzwerktechnik nicht außer acht lassen - üblicherweise führen diese ein Eigenleben. Selbst Anforderung neueste ASHRAY 26°C bestehen die Wenigsten.
- Raumkühlung wird weiterhin erforderlich sein da Arbeitsstättenverordnung und auch Mitarbeiter -Vertretungen die max. Temperatur begrenzt; ebenso ist die Dimensionierung aller el. Komponenten in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur zu beachten.
Einfacher wird es für den RZ-Planer nicht, aber im Grunde genommen ist es der zukünftige Weg, um auch eine Wärmenutzung für die Raumheizung oder auch Gewächshäuser, Schwimmbäder zu ermöglichen.
TG-Engineering

Antworten

Antwort schreiben

Titel:


Nachricht:

 



Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.

Thema abonnieren:

Email:
*Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Antwort abschicken