Thema: Gute und schlechte Nachrichten zu Open-Source

erstellt am: 23.08.2019 07:50

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Des Guten ein bisserl viel
Gute und schlechte Nachrichten zu Open-Source


Die gute Nachricht ist, dass es mehr Open-Source-Software gibt als je zuvor. Die schlechte Nachricht ist, dass es mehr Open-Source-Software gibt als je zuvor.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Gute und schlechte Nachrichten zu Open-Source
23.08.2019 07:50

Die Festlegung auf eine der Open Source Lösungen (bzw. oft ein ganzes Bündel) für eine bestimmte Aufgabe bedarf heute weit mehr Beachtung als noch vor 15 Jahren, wo Anwender froh sein konnten, auch nur eine Option zu haben. Das halte ich für eine gute Nachricht, wenngleich die Situation gerade viele weniger Praxiserfahrene überfordert, wie sehr oft in (Kunden)Projekten zu sehen. Statt einer vorhandenen Referenzimplementierung wird da schon mal auf neue Alternativen zurückgegriffen, weil diese ein bunteres GUI mitbringen oder die PR der Maintainer besonders vollmundig in Bezug auf Features auftritt.

Und statt selbst Lösungen zu schaffen, wird immer häufiger mit einem zunehmend komplexen Stückwerk aus Lösungen hantiert, die nur sehr suboptimal ineinander greifen und spätere Wartbarkeit nicht selten zum Horror machen. Dabei hätten oft schon ein paar Stunden oder auch weniger an eigener Entwicklung ausgereicht, die Komplexität zu halbieren und darüberhinaus, was jedoch impliziert, verstehen zu müssen, was man da eigentlich zusammenstrickt, was spätestens im laufenden Betrieb auf die Füße fällt, wenn verdeckte Ursachen Probleme auslösen.

Github und Co. haben zu einer regelrechten Inflation an Code geführt, dessen Qualität (von der Wartung ganz zu schweigen) fragwürdig ist.

Die OpenStack Szene ist leider ein typisches Opfer dieser Herangehensweise.

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