Thema: Software-Fehler kostet Börsenhändler 440 Millionen Dollar in 45 Minuten

erstellt am: 22.11.2013 11:13

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Millionenverluste: Software-Fehler des Jahres 2012
Software-Fehler kostet Börsenhändler 440 Millionen Dollar in 45 Minuten


Die zehn gravierendsten Software-Fehler des vergangenen Jahres verursachten nicht nur hohe finanzielle Schäden, sondern führten auch zu Imageverlusten für die betroffenen Unternehmen. SQS legt zum dritten Mal in Folge eine Liste vor. Sie basiert auf einer weltweiten Umfrage unter SQS-Beratern.

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Kommentar zu: Software-Fehler kostet Börsenhändler 440 Millionen Dollar in 45 Minuten
22.11.2013 11:13

Beschreibung zutreffend, Analyse mangelhaft

Die vorliegende Aufzählung von aufsehenerregenden IT-Pannen ist beeindruckend und liesse sich noch mit vielen weiteren Beispielen ergänzen.

Die gezogene Schlußfolgerung Ein Hauptgrund sind schlecht gewartete Altsysteme bei Banken und Börsenunternehmen ist jedoch voreilig und sehr mit Vorsicht zu geniessen. Viele der hier beschriebenen Pannen (besonders im Börsenumfeld) traten in modernen, auf Standardtechnologie basierenden und sehr komplexen Serverfarmen auf, welche Legacysysteme (Big Iron) abgelöst hatten die davor jahrelang sehr zuverlässig ihren Dienst taten. Dies hat mittlerweile zu sehr heftiger Kritik der amerikanischen Börsenaufsicht SEC an der heute in Betrieb befindlichen IT-Infrastruktur geführt, siehe http://www.sec.gov/News/PressRelease/Detail/PressRelease/1370539804861#.Uo8stuLnfNw

Hier plakativ von vermeintlich simplen Softwarefehlern zu sprechen kann leicht in die Irre führen, hier sind meist nicht handwerkliche Programmierfehler sondern die zu hohe Komplexität der aus Standardkomponenten zusammengefügten Strukturen die Hauptursache der Probleme.

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