Thema: Die Grundlagen für den Handvenen-Scanner von Fujitsu

erstellt am: 19.11.2017 09:33

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Was ist innere Biometrie?
Die Grundlagen für den Handvenen-Scanner von Fujitsu


Biometrie dient der Authentifizierung. Bei der biometrischen Identifikation soll im funktionierenden Idealfall jede registrierte Person anhand von biometrischen Merkmalen eindeutig identifiziert werden. Dafür werden zum Beispiel die Merkmale von Augen oder Fingerkuppen hergenommen. Und was unterscheidet innere von äußerer Biometrie? Bei Fujitsu liegt die Antwort auf der, nein, in der Hand.

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nicht registrierter User


Kommentar zu: Die Grundlagen für den Handvenen-Scanner von Fujitsu
19.11.2017 09:33

Sehr geehrter Verfasser dieses Artikels!
Leider haben Sie weder eine Ahnung vom Thema noch waren Sie genau genug um den Inhalt des Themas exakt wiederzugeben!!

1. Fehler: Biometrie kann per se niemals zur Authentifizierung herangezogen werden, da man entweder 1:1 vergleicht (Verifizierung einer zuvor in der Datenbank authentifizierten Person) oder 1:n sucht (Identifizierung einer zu findenden Person in einer Menge von n-unbekannten ebenfalls nicht authentifizierten)

2. Fehler: mit der FAR n(falsche Akzeptanz) alleine kann ich nichts über die Genauigkeit eines biometrischen Systems aussagen, da dazu die Betrachtung der FRR (falsche Rückweisung) und folglich die der EER (Qual Error Rate - der Schnittpunkt zwischen FAR und FRR) notwendig sind.

3. Fehler: banal oder nicht, man kann sogar beide Hände verlieren - durch Unfälle oder durch Fremdeinwirkung.

4. Fehler: wird nichts im Sensor verschlüsselt, da ein Sensor weder über Rechenleistung verfügt noch einen für den Algorithmus den notwendigen Speicherplatz verfügt.

5. Fehler: der Lifescan wird als n-dimensionaler Vektor in einem sogenannten Template gespeichert. Ein Hash ist lediglich eine Prüfsumme und dient beim Verschlüsseln zB. eines Template zwecks Integritätsprüfung.

Wahnsinn, dass dieser Artikel weder journalistisch noch SEO technisch Relevanz besitzt

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nicht registrierter User


RE: Die Grundlagen für den Handvenen-Scanner von Fujitsu
23.11.2017 11:45

Auf Nachfrage der Redaktion beim Artikelschreiber von Fujitsu, bekam die Redaktion folgende Klärung:
ein kurzer Abriss zu einem komplexen Thema wie der Biometrie führt zwangsläufig zu Vereinfachungen. Lassen Sie mich als Autor daher etwas detaillierter auf die von Ihnen angesprochen Punkte eingehen:

Zu 1. (Biometrie und Authentifizierung): Die Authentifizierung sorgt zum Beispiel im Computer- und IT-Umfeld dafür, dass die Identität eines Nutzers gegenüber einem System nachgewiesen und verifiziert werden kann. Dieser Vorgang lässt sich in Authentisierung und Authentifizierung aufteilen, und ist Bestandteil der AAA Services (Authentisierung, Authentifizierung, Accounting).Natürlich muss zunächst einmal die Identität einer individuellen Person nachgewiesen werden, bevor eine Authentifizierung gegenüber einem System verglichen und verifiziert werden kann.
Zu 2. (FAR): Da haben sie Recht. FAR bezeichnet lediglich die Wahrscheinlichkeit wann der Fall einer eine Falschzuweisung auftreten kann, währen in dem Zusammenhang die FRR spezifiziert, wann eine Person fälschlicher Weise zurückgewiesen wird. Die Genauigkeit eines biometrischen Systems hängt jedoch von vielen weiteren Faktoren ab.
Zu 3. (Verlust der Hände): Ist das biometrische Muster nicht mehr verfügbar, kann es logischerweise auch nicht mehr z.B. zur Authentifizierung herangezogen werden. Das trifft zwangsläufig auf alle biometrischen Modalitäten zu.
Zu 4. (Verschlüsselunng im Sensor): Hier ist Ihre Kritikbei vielen auf dem Markt erhältlichen biometrischen Verfahren sicher zutreffend – jedoch nicht bei Fujitsu PalmSecure. Fujitsu PalmSecure verfügt mittels eingebauter Elektronik über genau diese Möglichkeit: Das aufgenommene RAW-Image wird im Sensor bereits das erste Mal verschlüsselt
Zu 5. (Lifescan): Jein. Fujitsu kann leider nicht offen legen, wie die Lifeness Detection des Fujitsu PalmSecure Sensors in Verbindung mit dem Fujitsu Algorithmus im Detail funktioniert. Bezüglich der im Text verwendeten Bezeichnung wäre „biometrisches Template“ jedoch zutreffender als der Begriff „Hash“.

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