Schlanker, sparsamer mit PCIe, Flash-basierten SSDs und VXL von OCZ

Flash und Server-Virtualisierung steigern Performance und Effizienz im RZ

| Autor / Redakteur: Scott Harlin / Ulrike Ostler

Das verwandelte Rechenzentrum

Die Kombination von Z-Drive-SSDs mit der VXL-Software kann das Rechenzentrum durch die folgenden Schlüsseltechnologien für Virtualisierung in einen schlanken, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Betrieb umwandeln:

  • 1. Verbesserte Server-Nutzung – Durch die Aufhebung der durch Server-Virtualisierung entstehenden Speicher-Flaschenhälse erhöht die Kombination von OCZ –Hardware und –Software die Anzahl von virtuellen Maschinen, die auf einem Server genutzt werden können, auf das Zehnfache. Das vermeidet ineffiziente Nutzung von Server-Hardware und erlaubt den Betreibern von IT-Abteilungen und Cloud-Anbietern die Vergrößerung ihrer Rechenzentren ohne gleichzeitig steigende Kapitalaufwände bei höherer Service-Qualität (QoS) für Anwender. Seitdem VXL die Virtualisierung von jenen Arbeitslasten ermöglicht, welche bisher eine eigene Infrastruktur erforderten, sind weitere CAPEX und OPEX-Einsparungen möglich.
  • 2. Gesenkte SAN-Kosten – In einem Flash-beschleunigten Rechenzentrum werden die meisten Speicheranforderungen virtueller Maschinen von PCIe-Steckkarten in der Virtualisierungs-Schicht abgearbeitet. VXL bietet die Dienste, die zu dieser Speichervirtualisierung notwendig sind. Die Z-Drive-Steckkarten bringen die I/O-Leistung, die von jeder VM angefordert wird. Diese Kombination ermöglicht die Einsparung von Kosten für Highend-SANs mit komplexen Virtualisierungs-Anwendungen auf dieser Schicht.
    Stattdessen kann preiswerte Standard-Hardware angeschafft werden, um einfache Speicherkapazität zur Verfügung zu stellen. Die benötigte I/O-Leistung und Speichervirtualisierung wird an dieser Stelle von der VXL-Software und den Z-Drive-SSDs zur Verfügung gestellt. Dies senkt die Anzahl benötigter Festplatten, da die I/Os nicht länger von tausenden gleichzeitig rennenden Spindeln erzeugt werden muss. Dadurch werden nicht nur die Investitionen, sondern auch die Kosten für Energie und Kühlung der Highend-SAN-Umgebungen deutlich reduziert.
  • 3. Hocheffiziente Flash-Nutzung – Die VXL-Software virtualisiert Flash-Ressourcen im Rechenzentrum, so dass diese effizient allen hier installierten virtuellen Maschinen zugeteilt werden können. Ein einzelnes Z-Driove mit VXL-Software kann viele Server mit ihren eigenen VMs bedienen. Dabei teilt die VXL-Software die Flash-Ressourcen den VMs dynamisch und unabhängig von deren Server zu.
  • 4. Reduzierte Wartungskosten – Durch die zentrale Installation und Verwaltung der VXL-Software besteht kein Bedarf für die Anpassung jeder einzelnen virtuellen Maschine. Weder müssen Agents oder Treiber installiert, noch die einzelnen Gast-Betriebssysteme speziell für die Beschleunigung durch Flash angepasst werden. Da alle Möglichkeiten der virtuellen Maschinen (etwa vMotion, HA, VMware Snapshots, Fehlertoleranz und andere) bestehen bleiben, gibt es keinen Bedarf für die Einführung spezieller Verfahren.

Mit der für alle VM-Gast-Betriebssysteme transparenten Beschleunigung, können die beschleunigten VMs genauso behandelt werden wie ihre nicht beschleunigten Gegenstücke. Dies sorgt für einen einfacheren, leichter zu verwaltenden Wartungsablauf und eine besser verfügbare Infrastruktur, sowie reduzierte Betriebskosten.

Wie in Abbildung 5 dargestellt, resultiert die Kombination von VXL-Software und Z-Drive in einer verbesserten Nutzung der vorhandenen Server-Hardware, gesenkten SAN-Kosten und hocheffizienter Ausnutzung der Flash-Ressourcen. Dadurch entsteht ein schlankes, hochleistungsfähiges und umweltfreundliches Rechenzentrum, das alle Vorteile von Server- und Speichervirtualisierung voll ausnutzt.

Der Autor:

Scott Harlin ist Direktor Marketing Communications, Enterprise OCZ Storage Solutions – A Toshiba Group Company.

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