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OCZ VXL Software adressiert die SDDC-Vision

Flash-Einsatz in einem Software-definierten Datacenter

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Die OCZ-Software VXL

Um Anwendungsdaten bei Bedarf zu verteilen, wie die SDDC-Vision es vorsieht, unterstützt die OCZ VXL Software dynamische Cache-Zuweisung, wie in Bild 3 dargestellt. Dabei werden Anwendungsdaten in den dynamischen Cache vorgeladen um für anstehende oder geplante unternehmenskritische Workloads bestmöglich gerüstet zu sein.

Die VXL Software erreicht dies durch eine einzigartige „Business-Rule“-Engine, die den Cache vorwärmt und den Flash-Cache ständig den Workload-Zyklen im Datencenter anpasst. IT-Managern wird es damit möglich, den Cache automatisch mit wichtigen Daten zu füllen, sodass diese zu kritischen Zeitpunkten umgehend verfügbar sind.

Die Abbildung 3 zeigt OCZs dynamische Cache-Zuweisung mit der „Business-Rule“-Engine, die den Cache vorwärmt und den Flash-Cache ständig den Workload-Zyklen im Datencenter anpasst.
Die Abbildung 3 zeigt OCZs dynamische Cache-Zuweisung mit der „Business-Rule“-Engine, die den Cache vorwärmt und den Flash-Cache ständig den Workload-Zyklen im Datencenter anpasst.
(Bild: OCZ)
So ist es beispielsweise möglich, dass die Virtual DesktopInfrastructure (VDI) schon früh morgens die Bootdaten in den Cache lädt, lange bevor die ersten Anwender zur Arbeit erscheinen. Am Abend hingegen könnte ein Data-Warehousing-Job in den Cache geladen werden. Auf diesem Wege werden die Flash-Ressourcen im SDDC-Modell bestmöglich ausgenutzt.

In Sachen Fehlertoleranz

Fault Tolerance/Fehlertoleranz (FT) ist eine weitere wichtige Anforderung für eine dynamische SDDC-Umgebung, die höchste Ansprüche an dauerhafte und ununterbrochene Verfügbarkeit von Anwendungsdaten während geplanten oder ungeplanten Server-Ausfallzeiten stellt. Um hier eine FT zu erreichen, werden zwei (bit-genaue) identische Kopien einer VM bereitgestellt, so dass eine jederzeit als Backup für die andere fungieren kann.

Synchrones Mirroring zwischen Hosts und High Availability wird verwendet, um sicherzustellen, dass es während Ausfällen zu keinerlei Datenverlust oder Stillstand kommen kann. Obwohl beide VMs identische Flash Volumes haben, ist eine „live“, während die andere aus replizierten Daten besteht und ein Flash-Fault-Tolerant-Environment bildet.

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Das Fazit

Das Software-definierte Datencenter ist die logische Erweiterung von Servervirtualisierung und vergleichbar mit der Art und Weise, wie Virtualisierung selbst Computing auf ein neues Level gehoben hat. Die SDDC-Vision der Zukunft wird das Gleiche für alle Ressourcen leisten, die von Anwendungen benötigt werden (Computing, Storage, Networking, Security). Um diese transformative Plattform Realität werden zu lassen, muss sie dynamisch, vernetzt und einfach sein. Sobald Speicher-Hard- und Software SDDC-kompatibel sind, können Ressourcen bereitgestellt werden und rasch veränderten Anforderungen folgen.

Enterprise-Flash wird als Schlüsselbaustein für diese neuen Architekturen angesehen. Mit der richtigen Kombination aus Hard- und Software werden effiziente, kosteneffiziente und hochperformante Flash-Einsätze in einem SDDC möglich.

Aus der Fusion von Speichervirtualisierung mit PCIe Flash-Caching hat OCZ eine Hardware/Software SDDC-Lösung entwickelt, die den Vorteil maximaler Flash-Power nutzt, ohne dabei jedoch die Vorteile von Virtualisierung einzubüßen. Diese Lösung behandelt den Flash wie jede andere virtuelle Ressource und erstellt eine zentrale virtuelle Appliance, die zusammen mit dem „VMware ESXiHypervisor eine dynamische Flash-Ressource bietet, welche sowohl in- als auch außerhalb des Servers die Anzahl der möglichen VMs, die der Host bewältigen kann, um den Faktor zehn erhöht. Als solches bietet OCZ virtualisierte Kapazitäten für physikalische Ressourcen, die von Anwendungen benötigt werden – vollautomatisch, rasch einsatzbereit und mit minimalem Arbeitsaufwand.

Es ergeben sich folgende Vorteile:

  • Schnellere Time-to-Value – Stellt Ressourcen in wenigen Minuten bereit, so dass Schlüsselapplikationen im Handumdrehen einsatzbereit sind
  • Reduzierte TCO – Senkung der Capital Spends (CAPEX), Reduzierung von Wartungs- und laufenden Kosten (OPEX) sowie weniger Zeitaufwand für Routinearbeiten
  • IT Innovation - Mit geringerem Zeitaufwand für das Bereitstellen von Ressourcen, kann sich die IT auf wichtigere strategische Aufgaben konzentrieren und Innovationen vorantreiben – eine Schlüsselaufgabe für moderne IT-Abteilungen

Beide VMs laufen parallel, jeder Befehl und jegliche Daten werden umgehend synchronisiert. Im Fall eines Serverfehlers wird OCZ VXL umgehend auf das Backup, das sich auf einem anderen Server befindet, zugreifen und einen Fortlauf der Operationen gewährleisten. So, als wäre kein Problem aufgetreten. Dies geschieht an dem Punkt, an dem der Server zuvor stoppte. Auf diesem Weg wird ein Fault-Tolerant SDDC unterstützt.

Vernetzter Software-definierter Flash-Einsatz

Die VXL Software benötigt keine Agenten für die Kommunikation zwischen VMs und SSDs, da sie sich auf dem VMware-Hypervisor befindet. Daten können also jederzeit von jedem Server oder jeder VM geteilt werden, egal, wo der Anwender auf das Netzwerk zugreift.

Abbildung 4: Die Cache- und Virtualisierungssoftware VXL von OCZs liefert in Kombination mit einer Flash-basierten Z-Drive R4 PCI Express (PCIe) SSD ein komplett virtuelles Performancesystem, das VM-Anwendungen drastisch beschleunigt.
Abbildung 4: Die Cache- und Virtualisierungssoftware VXL von OCZs liefert in Kombination mit einer Flash-basierten Z-Drive R4 PCI Express (PCIe) SSD ein komplett virtuelles Performancesystem, das VM-Anwendungen drastisch beschleunigt.
(Bild: OCZ)

Die vernetzte SDDC-Umgebung ermöglicht es, jeden Anwendungs-Workload jederzeit und von jedem Punkt im Netzwerk auszuführen. Die OCZ VXL Software unterstützt die vernetzte SDDC-Vision durch die intelligente und effiziente on-Demand-Distribution von SSD Flash-Ressourcen unter allen vernetzten VMs.

Die Z-Drive R4 PCIe SSD kann zur hochverfügbaren Netzwerk-offenen-Flash Ressource virtualisiert und zwischen allen VMs im Cluster geteilt werden. Dabei spielt die Lokalität keine Rolle, es wird sichergestellt, dass keine VM ineffizient Flash besetzt, während dieser woanders in der Umgebung besser genutzt werden könnte. Der Flash-Cache wird jederzeit optimal ausgenutzt, egal, wie viele VMs gleichzeitig genutzt werden und obwohl die Flash-Cache-Ressource nur auf einem Server residiert, kann sie zwischen mehreren Servern geteilt werden, um die Vision vom vernetzten SDDC zu unterstützen.

Gleichmäßige Auslastung

Eine vernetzte SDDC-Umgebung benötigt ausgeglichene Anwendungs-Workloads um maximale und gleichmäßige Server- und Speicherauslastung zu garantieren. Dabei profitieren natürlich auch Anwender von gesteigerter Produktivität und schnellerem Datenzugriff, als dieser bei HDDs je möglich wäre. OCZ VXL unterstützt „vMotion“, wodurch eine transparente und dynamische VM-Migration von einem zum anderen Server ohne Datenverlust möglich ist, da zwischengespeicherte Daten als virtualisierte Speichereinheit behandelt werden, auf die jederzeit und durchgehend von VMware ESXi Servern zugegriffen werden kann, wenn VMs migriert werden.

Werden VMs von einem lokalen ESXi Host auf einen Remote-Host migriert, erkennt OCZ VXL, dass die VMs Fernwartung erhalten und transferiert die lokale Vernetzung zur Remote-Vernetzung, um einen dynamischen Lastenausgleich von VMs zu gewährleisten. Die drastischen Leistungseinbrüche, die durch den Verlust zwischengespeicherten Daten passieren, werden eliminiert.

Die Replikation von Daten

Synchrone Datenreplikation ist ebenfalls eine Notwendigkeit für eine vernetzte SDDC-Umgebung. Sollte es einen geplanten oder ungeplanten Systemausfall geben, wird eine Live-Kopie der Daten jederzeit für Anwender verfügbar gehalten, sodass die Arbeit ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann – ganz so, als hätte es keine Ausfallzeit gegeben.

Abbildung4: Die OCZ-Software erlaubt eine synchrone Daten-Replikation zwischen Z-Drives und zwischen SAN Speichersystemen, wobei ein Cache-Service beide Sets spiegelt.
Abbildung4: Die OCZ-Software erlaubt eine synchrone Daten-Replikation zwischen Z-Drives und zwischen SAN Speichersystemen, wobei ein Cache-Service beide Sets spiegelt.
(Bild: OCZ)
Zur erfolgreichen Datenreplikation produzieren OCZ VXL und vernetzte Z-Drive R4 PCIe SSDs zwei identische Live-Kopien einer VM (bit-genau), eine Kopie ist dabei eine sofortige Alternative (siehe: Abbildung 4).

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