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OCZ VXL Software adressiert die SDDC-Vision

Flash-Einsatz in einem Software-definierten Datacenter

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Firmen zum Thema

Festplatten-Limitierungen

Als Server-Virtualisierung zu bestehenden IT-Infrastrukturen hinzugefügt wurde, setzte man üblicherweise auf ein externes Datenlager, wie Storage Area Networks (SANs), um die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, dynamisch jede Anwendung von jedem Server im Datencenter ausführen zu können. Während Server selbst Millionen von Input/Out Operations per Second (IOPS) handhaben können, sind traditionelle Hard Disk Drives (HDDs) auf etwa einhundert bis dreihundert IOPS beschränkt.

Diese enorme Diskrepanz in der Leistungsfähigkeit zwischen Servern und Festplatten werden mit steigender Anzahl von virtuellen Servern zunehmend deutlicher, Festplatten-basierte SANs sind schlicht nicht dazu in der Lage, mit den gestiegenen Server-Workloads Schritt zu halten und die SDDC-Vision zu ermöglichen. HDD-Speicher wird damit zum Bremsklotz der Virtualisierung, wie in Bild 2 veranschaulicht.

Abbildung 2: Mehrere gleichzeitig ausgeführte virtuelle Maschinen (VMs) in einer virtuellen Umgebung führen zu einem höchst randomisierten Datenzugriff auf das SAN, was zu erheblichen Flaschenhälsen in der Leistungsfähigkeit führt.
Abbildung 2: Mehrere gleichzeitig ausgeführte virtuelle Maschinen (VMs) in einer virtuellen Umgebung führen zu einem höchst randomisierten Datenzugriff auf das SAN, was zu erheblichen Flaschenhälsen in der Leistungsfähigkeit führt.
(Bild: OCZ)
Im Gegensatz zu HDD-Speicher verfügt die Flash-Speichertechnologie nicht über bewegliche Teile, stellt signifikant größere IOPS-Performance bereit und bietet eine um bis zu 10-fach gesteigerte Anwendungsperformance. Frei von physikalischen oder mechanischen Limitierungen werden randomisierte Dateizugriffe problemlos gehandhabt. Das Ergebnis ist eine reduzierte Total Cost of Ownership (TCO) durch geringeren Stromverbrauch und einfachere Kühlung, so wird Flash zur optimalen Grundlage von Virtualisierung und der SDDC-Vision.

Dynamischer Software-definierter Flash-Einsatz

Eine dynamische SDDC-Umgebung ermöglicht es, die virtuellen und physischen Ressourcen auf Abruf bereitzustellen. Ein Weg zur Bereitstellung auf Abruf stellt die Flash-Virtualisierung dar. Als einer der ersten Enterprise Solid-State-Solution Provider stellt OCZ mit seiner Software „VXL“ Caching- und Virtualisierungssoftware Flash-Virtualisierung bereit.

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Das Fazit

Das Software-definierte Datencenter ist die logische Erweiterung von Servervirtualisierung und vergleichbar mit der Art und Weise, wie Virtualisierung selbst Computing auf ein neues Level gehoben hat. Die SDDC-Vision der Zukunft wird das Gleiche für alle Ressourcen leisten, die von Anwendungen benötigt werden (Computing, Storage, Networking, Security). Um diese transformative Plattform Realität werden zu lassen, muss sie dynamisch, vernetzt und einfach sein. Sobald Speicher-Hard- und Software SDDC-kompatibel sind, können Ressourcen bereitgestellt werden und rasch veränderten Anforderungen folgen.

Enterprise-Flash wird als Schlüsselbaustein für diese neuen Architekturen angesehen. Mit der richtigen Kombination aus Hard- und Software werden effiziente, kosteneffiziente und hochperformante Flash-Einsätze in einem SDDC möglich.

Aus der Fusion von Speichervirtualisierung mit PCIe Flash-Caching hat OCZ eine Hardware/Software SDDC-Lösung entwickelt, die den Vorteil maximaler Flash-Power nutzt, ohne dabei jedoch die Vorteile von Virtualisierung einzubüßen. Diese Lösung behandelt den Flash wie jede andere virtuelle Ressource und erstellt eine zentrale virtuelle Appliance, die zusammen mit dem „VMware ESXiHypervisor eine dynamische Flash-Ressource bietet, welche sowohl in- als auch außerhalb des Servers die Anzahl der möglichen VMs, die der Host bewältigen kann, um den Faktor zehn erhöht. Als solches bietet OCZ virtualisierte Kapazitäten für physikalische Ressourcen, die von Anwendungen benötigt werden – vollautomatisch, rasch einsatzbereit und mit minimalem Arbeitsaufwand.

Es ergeben sich folgende Vorteile:

  • Schnellere Time-to-Value – Stellt Ressourcen in wenigen Minuten bereit, so dass Schlüsselapplikationen im Handumdrehen einsatzbereit sind
  • Reduzierte TCO – Senkung der Capital Spends (CAPEX), Reduzierung von Wartungs- und laufenden Kosten (OPEX) sowie weniger Zeitaufwand für Routinearbeiten
  • IT Innovation - Mit geringerem Zeitaufwand für das Bereitstellen von Ressourcen, kann sich die IT auf wichtigere strategische Aufgaben konzentrieren und Innovationen vorantreiben – eine Schlüsselaufgabe für moderne IT-Abteilungen

Im Verbund mit der Flash-basierten „Z-Drive R4“ PCIeSSD verteilt OCZ so randomisierte Daten zwischen jeglichem verfügbaren Flashspeicher lokal und stellt so eine komplettes virtuelles Performance-System zur Beschleunigung von VM-Anwendungen zur Verfügung. Die VXL Software erstellt einen Flash-Virtualisierungs-Layer auf dem „VMware ESXi“-Hypervisor, der IT-Manager in die Lage versetzt, Flash-Ressourcen dynamisch und exakt dort zu verteilen, wo die VMs sie im Rahmen des SDDC-Provisoning on Demand benötigen.

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