OCZ VXL Software adressiert die SDDC-Vision

Flash-Einsatz in einem Software-definierten Datacenter

| Autor / Redakteur: Allon Cohen und Scott Harlin / Ulrike Ostler

Die Software VXL von OCZ bietet eine Agenten-freie Architektur, die Linux- oder Windows-Versionen sowie Hypervisor-Gast-Betriebssysteme unterstützt.
Die Software VXL von OCZ bietet eine Agenten-freie Architektur, die Linux- oder Windows-Versionen sowie Hypervisor-Gast-Betriebssysteme unterstützt. (Bild: OCZ)

Das Software-definierte Datencenter (SDDC) ist die logische Erweiterung von Server-Virtualisierung und vergleichbar mit der Art und Weise, wie Virtualisierung selbst Computing auf ein neues Level gehoben hat. Enterprise-Flash wird als Schlüsselbaustein für diese neuen Architekturen angesehen.

Innerhalb der letzten Dekade hat sich das Enterprise Datencenter in eine deutlich dynamischere und effizientere Plattform verwandelt, um mit den unterschiedlichen Anforderungen von Business-Applikationen schritthalten zu können. Dies ist in erster Linie der fortschreitenden Verbreitung von Virtualisierung geschuldet. Diese Technologie hat es ermöglicht, mehrere virtuelle Server gleichzeitig auf einem physischen Host auszuführen und so CPU- und Speicherressourcen besser auszulasten sowie den Einsatz, High Availability (HA) und Wartung zu vereinfachen.

Die Kennzeichen eines Software-Defined Datacenter (SDDC).
Die Kennzeichen eines Software-Defined Datacenter (SDDC). (Bild: OCZ)

Dieser virtualisierte Ansatz der Partitionierung von Server-Ressourcen hat die Ökonomie von Datencentern radikal verbessert, er ermöglicht geringere Capital Expenditures (CAPEX), Operating Expenses (OPEX) und Total Cost Of Ownership (TCO). Marktforschungsunternehmen schätzen, dass mittlerweile über 50 Prozent aller Datencenter-Applikationen auf virtuellen Maschinen (VMs) ausgeführt werden. Damit ist Virtualisierung eine nicht mehr wegzudenkende Softwarekomponente einer Enterprise-IT-Infrastruktur.

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Das Fazit

Während Server-Virtualisierung einen beeindruckenden Produktivitäts-Zuwachs für Enterprise Umgebungen liefert, stellt die rapide Expansion von virtuellen Bereitstellungen Storage- und Networkanlagen vor massive Probleme. Diese werden zu Flaschenhälsen und erhöhen den Bedarf an Administration- und Infrastruktur-Investments.

Andere Ressourcen müssen nachziehen

Viele klassische Speichersysteme sind für den statischen Einsatz konzipiert und sind aus IT-Sicht nur schwer in einem dynamischen Datencenter zu verwalten. Moderne Software-definierte Datencenter (SDCC) benötigen neben Virtualisierung dynamische Netzwerk- und Speicherressourcen, um IT-Anlagen auszureizen und die Effizienz zu maximieren.

Im klassischen Server-Virtualisierungsmodell dauert die Implementierung üblicherweise Wochen, nicht aufgrund der VM-Provisionierung, sondern aufgrund der Ressourcen, die von der Applikation benötigt werden, beispielsweise Storage, Netzwerk und Sicherheit, die allesamt physische (nicht virtuelle) Ressourcen benötigen und so einige Zeit der Konfiguration durch die IT benötigen. Dieses Ungleichgewicht von virtuellem Computing und physischen Storage- und Netzwerkressourcen macht das Ausnutzen des vollen Potenzials der Virtualisierung unmöglich.

Daher führt die Vision vom Software-definierten Datencenter weiter als das durch Virtualisierungssoftware bisher für Server Erreichte und erweitert die Möglichkeiten auf alle verfügbaren Ressourcen, die von einer Applikation benötigt werden, was so die Zeit zur Bereitstellung sowie den Arbeitseinsatz der IT auf ein Minimum reduziert. Diese Vision in die Realität umzusetzen, setzt eine automatisierte Infrastruktur voraus, die Applikationen in wenigen Minuten verfügbar macht, Time-to-Value verkürzt, die IT-Kosten dramatisch senkt und den Zeiteinsatz für Bereitstellung und Einsatz extrem verringert.

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