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Festpaltten bilden Flaschenhälse

Flash bringt Enterprise Datacenter auf Geschwindigkeit

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Flash-Implementierung – zumeist richtig und wirtschaftlich

Einst für herkömmliche Anwendungen unvorstellbar, sind reine Flash-Speicher-Arrays preisgünstiger geworden und heute einer der kosteneffizientesten Wege für viele Unternehmen, Flash-Speicher einzusetzen. Der Backbone für Unternehmensdatenspeicherung bilden Netzwerkspeicher-Arrays, die in Racks montiert werden und so einen gemeinsamen Datenpool für Business-Anwendungen bilden.

Das Flexi Array SE110U bietet über 300K IOPs in einem 1HE Rackmount-Gehäuse.
Das Flexi Array SE110U bietet über 300K IOPs in einem 1HE Rackmount-Gehäuse.
(Bild: Innodisk)

Üblicherweise mit Festplatten realisiert, haben Virtualisierung, Cloud-Computing und andere I/O-lastige Business-Aufgaben die Leistungsgrenze der herkömmlichen Datenträger aufgezeigt. Da Festplatten relativ günstig sind, wird häufig eine große Stückzahl von ihnen zusammengeschaltet, um höhere IOPS zu erreichen.

Hohe IO-Werte

Allerdings führt dies unter dem Strich zu einer ganzen Reihe von Problemen. So erzeugen Festplatten Hitze und verbrauchen eine Menge Energie, was zu erheblichen Betriebskosten führt.

Das auf SSD basierende Äquivalent dazu ist das Flashspeicher-Array. Über eine Hochgeschwindigkeitsschnittstelle mit dem Netzwerk verbunden, bilden sie eine Datenträger-Einheit mit hohen IOPS-Werten. Ein einziges 1HE oder 2HE Rackmount-Flash-Array kann ähnliche IOPS-Werte erreichen, wie sonst nur ein komplettes Rack voller Festplatten-basierender Arrays.

Allerdings verursachen sie aufgrund ihres geringeren Stromverbrauchs und Kühlungsbedarfs deutlich niedrigere Betriebskosten. Das Fehlen von beweglichen Teilen in Solid-State-Drives bedeutet zudem höhere Zuverlässigkeit. Während die Anschaffungskosten bei Flash höher liegen als bei Festplatten, machen sie die niedrigen Betriebskosten in diesen I/O-lastigen Einsatzgebieten dennoch oft zur wirtschaftlicheren Wahl.

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