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Uniscon rät zur Vorsicht bei sensiblen Informationen Firmendaten gehören nicht in Allerwelts-Clouds

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Rainer Graefen

Anlässlich des Debakels um potenziell gestohlene Dropbox-Nutzerdaten, plötzlich verschwundener Dateien und der unsouveränen Reaktion des Cloud-Dienstes warnt Uniscon, selbst Anbieter sicherer Cloud-Dienste, vor dem Speichern von Firmendaten in öffentlichen Clouds.

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Dr. Hubert Jäger, Geschäftsführer von Uniscon.
Dr. Hubert Jäger, Geschäftsführer von Uniscon.
(Uniscon)

Public Clouds, wie etwa Dropbox, sind vor allem bei Endanwendern beliebt. Doch auch Business-Anwender laden mangels einer praktikablen Lösung im eigenen Unternehmen gerne mal ein Dokument in ihren Cloud-Account. Das birgt Gefahren, denn die Daten werden in der Regel unverschlüsselt verarbeitet.

Sowohl der Betreiber des Cloud-Dienstes als auch Angreifer können die Informationen theoretisch ohne großen Aufwand einsehen. Deswegen warnt Uniscon, das mit IDGARD selbst einen besonders sicheren Cloud-Service anbietet, vor dem Ablegen von Firmendaten in Public Clouds.

Filesharing in public, private und personal Clouds (Update vom 25.8.2014: Promise Filecruiser)
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Schutz vor Angriffen reicht nicht

Dr. Hubert Jäger, Datenschutzexperte und Geschäftsführer von Uniscon, erläutert: „Wichtig ist für Firmen ebenso wie für die öffentliche Verwaltung eine Cloud-Infrastruktur, in der weder ein Hacker noch der Betreiber selbst auf die Daten seiner Kunden zugreifen kann“.

Unternehmen würden zu Recht erwarten, dass ihre vertraulichen Daten in der Cloud sicher aufgehoben seien. Der Schutz vor Angriffen von außen reiche aber nicht, da auch Mitarbeiter des Anbieters auf Daten zugreifen, sie kopieren oder versehentlich löschen könnten.

„Diese Anforderungen zu einem effizienten Schutz der Daten sind in der Sealed Cloud verwirklicht worden. Hier kennt nur der Anwender selbst sein Passwort und der Schlüssel zu den Dateien wird bei jedem Zugriff vom System neu generiert“, verdeutlicht Jäger die Vorzüge der Uniscon-Lösung.

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