Outsourcing bei den Sparkassen

Finanz Informatik will IT-Services à la Carte bieten

| Autor / Redakteur: Jochen Maetje* / Ulrike Ostler

Keine festgelegte Menüfolge für die Sparkassen; die bevorzugen Outsourcing à la Carte.
Keine festgelegte Menüfolge für die Sparkassen; die bevorzugen Outsourcing à la Carte. (Bild: fotos4u/ Fotolia.com)

Die Finanz Informatik übernimmt als Generalunternehmer zentrale IT-Aufgaben der Sparkassen: Von der Weiterentwicklung der Bankenanwendung "OSPlus", der Bereitstellung von IT-Anwendungen, Netzwerken und technischen Infrastrukturen über den Rechenzentrumsbetrieb bis hin zu Beratung, Schulung und Support.

Banken und Sparkassen sehen sich zurzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die einen effizienteren Einsatz der IT erforderlich macht. So müssen IT-Verantwortliche in der Finanzwirtschaft umfangreiche und steigende regulatorische Auflagen umsetzen, was nach allgemeinen Schätzungen fast ein Drittel des gesamten IT-Budgets beansprucht.

Darüber hinaus verlangt das veränderte Kundenverhalten eine integrierte Multikanalstrategie, um die Vertriebskanäle stationär, online und mobil miteinander zu verzahnen. Auch die Nutzung von Smartphones oder Tablets im Geschäftsalltag muss in die IT-Strategie und Geschäftsprozesse eingebunden werden.

Während die Zahl der Aufgaben also wächst, sehen sich die IT-Verantwortlichen in der Finanzwirtschaft gleichzeitig mit sinkenden IT-Budgets und steigenden operationellen Risiken wie dem Fachkräftemangel konfrontiert. Um Angesichts dieser Herausforderungen handlungsfähig zu bleiben, entscheiden sich IT-Verantwortliche für die ganzheitliche Auslagerung alltäglicher Arbeiten.

Outsourcing als Ventil für zu viel Druck

Wie IT-Verantwortliche in der Finanzwirtschaft trotz steigender Anforderungen an die IT wieder stärker auf strategische und taktische Aufgaben fokussieren können, zeigt ein Beispiel aus der Sparkassen-Finanzgruppe. Die über 410 Institute in Deutschland lagern zahlreiche Aufgaben beim IT-Service-Management aus. Die Sparkassen suchen passende Service-Angebote rund um den Arbeitsplatz mit Thin Clients, Monitoren oder Druckern inklusive Administration der Gesamtbanklösung „OSPlus“ oder die Einbindung in das Sprach-Daten-Netz.

CIOs und andere IT-Verantwortliche stehen unter enormem Drruck.
CIOs und andere IT-Verantwortliche stehen unter enormem Drruck. (Bild: Aleksey Stemmer/ Fotolia.com)

Das moderne Sparkassen-Geschäft erfordert eine funktionierende Infrastruktur bereits am Arbeitsplatz. Dazu zählen auch technische Geräte wie Thin Clients, Monitore oder Drucker. Dabei liegen nicht nur kurze Wiederherstellzeiten bei technischen Problemen im Interesse einer Sparkasse, sondern auch die Gewissheit, dass die bereitgestellte Hardware auf den Einsatz mit der Gesamtbanklösung OSPlus abgestimmt ist.

Aus Sicht der Sparkassen muss ein Dienstleister eine umfassende Lösung bereitstellen und Verantwortung für den gesamten Produktzyklus übernehmen – von der Beschaffung über die Inbetriebnahme bis hin zur Administration der Geräte sowie für die Störfallbehebung. Um regulatorische Vorgaben erfüllen zu können, müssen stets aktuelle Software-Releases und Updates auf die Systeme eingespielt werden.

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